und was ist im Schrank drin?

Kristl fragte neulich auf flickr nach dem Inhalt unseres Mal- und Bastelschranks.
springtime wreath.

Da dachte ich, fotografiere das mal. Also: Ganz unten drin in der Schublade befinden sich Ton- und Transparentpapiere.

arts and crafts cabinet, contents.

In den beiden untersten Schrankfächern alles, was die Kinder sich selbst rausholen und auf dem Tisch aufbauen dürfen: Malpapierrollen, ein paar Spiele, eine große Box voll mit geerbten Stempeln. Obendrüber ein Korb, in dem wir gesammelte Naturmaterialien aufbewahren. Kastanien, Bucheckern, getrocknete Haselnussfruchtstände, Holzstückchen, Steine, Vogelfedern, Schneckenhäuser, die dann irgendwann beim Basteln Verwendung finden (oder auch einfach so rausgenommen werden und sich in Handys (Holzstücke), Schleichtierfutter, Lastwagenbeladung verwandeln).

arts and crafts cabinet, contents.

Zwei Weidenkörbchen, eins mit Bastelscheren und -kleber; eins mit Stockmar Wachsstiften und -blöcken und ganz dicken, kleinkinderhändchengerechten Buntstiften: Woodies. Mit denen kann man ganz besonders schön, leuchtend und kräftig malen. Sehr tolle Kleinkinderbuntstifte. Dahinter noch mehr Bastelkleber, der Wasserfarbkasten, den man nicht sieht, weil er unter einer Wachsmalstiftmappe von barefoot liegt. Überhaupt, barefoot: Auch so was ganz tolles, die Kuscheltiere! So schön bunt, so schön handmade. Im Weidenkorb links daneben sind unsere Fingerfarben und unsere Linoldrucksachen. Gummiblöcke, Schnitzwerkzeug, Linoldruckfarben. Die Fingerfarben werde ich wohl demnächst aussortieren und mit in die Kiste voll Bastelkram packen, die ich dem Kindergarten vererben werde. Fingerfarben kommen bei meinen Jungs irgendwie nicht so gut an. Der große mag es überhaupt nicht leiden, wenn seine Hände „schmutzig“ werden, der kleine schmiert die Farbe munter auf den Tisch und in die Haare, nur nicht aufs Papier.

arts and crafts cabinet, contents.

Im Fach darüber befinden sich im Wesentlichen meine Srapbooking- Sachen. Die beiden großen Fotoalben, die ich für die Jungs gestalte, Kistchen mit lauter gesammeltem Kleinkruscht und Spezielzubehör, die Kalligrafiematerialien, Blöcke und Mappen mit Papieren. Außerdem noch das Glas mit den Pinseln und ein paar Flaschen Acrylfarbe. Auf dem Obersten Regalbrett: die Blütenpresse, die mein leider schon lange verstorbener Schwiegervater selbst gebaut hat. Unsere gepunktete Basteltischdecke, ein paar Rollen Bastelpapier und ein Eckchen für die Schätze, die der Sohn so aus dem Kindergarten mitbringt. Kastanienspinnen, Ketten, Fimoschnecken, zu Käfern angemalte Steine und Naturfundstücke, die er aus irgendeinem Grund nicht in den großen Sammelkorb tun will.

Das ist alles natürlich nur die halbe Miete, den jede Menge weitere potentielle Bastelutensilien befinden sich ja noch in meiner Werstatt. Stoff- und Wollreste, Perlen, Spinnfasern bzw. Märchenwolle, Knöpfe, Lederreste etc. Die werden je nach Bedarf dann dazugeholt. Ich wollte nicht alles in den Schrank packen – zum einen, weil ich die Sachen ja teilweise in meiner Werkstatt brauche und zum andern, weil ich die Kinder nicht mit einer unüberschaubaren Masse an Zeug überfordern will. Im Wesentlichen ist es ja ihr Schrank, und da sollen sie den Überblick behalten können. Was wir so machen mit all den Sachen, das zeige ich euch so nach und nach mal.

Ein Kommentar

  1. kristl
    Am 05.06.2012 um 10:58:16 Uhr [Link]

    danke vielmals!!! sehr inspirrierend mal wieder. und der schrank ist eh ein absolutes schmuckstück!!! grüße!

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