Temporäre Mitbewohner.

temporary flatmates.
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Seit Mitte letzter Woche haben wir hier ein paar Gäste: Kaulquappen. Eigentlich ist es gesetzlich verboten, Kaulquappen aus ihrer natürlichen Umgebung herauszunehmen und zuhause aufzuziehen. In diesem Fall war es eine Rettungsaktion der Kindergartengruppe der beiden Söhne, ohne die die kleinen Viecher in einer austrocknenden Tümpelpfütze umgekommen wären. Jetzt haben wir sie zu Gast, bis sie Anfang der Woche wieder ausgesetzt werden. Im Netz habe ich eine Notfallanleitung zur Aufzucht von Kaulquappen gefunden. Wir wechseln täglich das Wasser (wofür wir Bachwasser aus einem Nahegelegenen Park geholt haben), füttern richtig, und beobachten die kleinen Mini- Fröschlein, die sich gelegentlich schon für eine Weile auf die Borke setzen, die aus dem Wasser herausragt. Wenn ich nicht gerade fotografiere, ist da übrigens ein Deckel auf dem Aquarium. Also keine Panik, die Fröschlein können da nicht raushüpfen. Erstaunlich, wie unterschiedlich die Tierchen entwickelt sind: Manche sind noch richtige Kaulquappen und haben gerade eben kleine Vorderbein- Ansätze, und andere sind schon richtige kleine Fröschchen. So ein Fröschchen ist ungefähr so groß, dass es auf einer Taste meines Macbooks Platz hätte. So winzig! Ich könnte stundenlang vor dem Aquarium sitzen und gucken, was die Viecher so machen. Ich hoffe, sie finden sich bald in ihrer neuen Heimat gut ein.

Ein Kommentar

  1. frau siebensachen
    Am 09.06.2013 um 22:37:38 Uhr [Link]

    oh wie schön!
    das haben wir vor ein paar jahren auch mal gemacht, es hat allen viel freude bereitet. die fröschis haben dann sogar namen bekommen *schmunzel*. wirklich faszinierend!

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