wip wednesday.

Seit der Geburt des kleinen Mädchens habe ich das Gefühl, auf einer Baustelle zu leben. Zwar haben wir längst eine belastbare Alltagsroutine entwickelt, aber irgendwie bleibt überall was liegen, unfertig, unaufgeräumt, unerledigt. Lauter kleine Häufchen, die mich wahnsinnig machen und ich weiß nicht, wie ich ihrer Herrin werden soll. Entsprechend sieht es auch mit meinen handarbeitlichen wips aus. Derzeit habe ich ein paar stino- Socken für unterwegs auf den Nadeln und eine Mütze für den kleinen Sohn. Sugar Stick, einen Schal aus der knitty, habe ich nun schon zum zweiten Mal aufgeribbelt, weil mir eines der Garne nicht gefiel.

sugar stick, ripped out.

winter is coming.

Derweil lechze ich dem Herbst entgegen und freue mich auf kühlere Temperaturen, Weintrauben, Äpfel aus neuer Ernte, Kürbise, leuchtende Blätter, Kastanien, Krähengeschrei, warmes, dunkles Sonnenlicht. Meine Jahreszeit. Nicht zuletzt auch deshalb, weil man dann wieder gestricktes tragen kann. Daher habe ich in den letzten Tagen Wollwäsche gewaschen. Und oh graus: Da waren Motten in den Stricksocken! Daher lagerten die vor dem Waschgang einige Tage in der Tiefkühlung. 5 Paar haben die Viecher angefressen, 5 Paar, die ich nun stopfen darf. Gnah.

Ein Kommentar

  1. frau siebensachen
    Am 29.08.2013 um 22:14:32 Uhr [Link]

    das ist das los einer drei(und mehr)kindermama: das leben ist eine baustelle! (fertig is nie…)
    alles gute!
    (für die wollsachen hab ich so vakuumbeutel, in denen sie übersommern. klappt seit einigen jahren gut!)

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