#12von12 im Mai.

Diesmal war der 12te des Monats ein höchst unspektakulärer Tag. Wegen einer Erzieher_innenfortbildung hat der Kindergarten der Jungs heute und morgen geschlossen. Damit ich stressfrei meine Vormittagstermine wahrnehmen kann, hat sich der Mann den halben Tag freigenommen, um zuhause die Jungs zu hüten und Haushaltskram zu erledigen. Wir konnten den Tag also total entspannt und ohne Zeitdruck beginnen, noch ein bisschen liegen bleiben, solange die Jungs friedlich spielten. Irgendwann gegen halb neun (halb NEUN!)  bin ich dann doch mal aufgestanden, habe geduscht und das Mädchen tagesfertig gemacht.

Heute mal als Mädchen verkleidet.

Auf diesem Foto trägt es ein Kleid von Jette, Stulpen, die Ramona vor fast 5 Jahren für den damals noch recht kleinen großen Sohn strickte, und Strümpfe, vor 6 Jahren für den noch ungeborenen großen Sohn von Antje gestrickt. Stulpen und Strümpfe kleiden mit dem Mädchen nun das dritte Kind unserer Familie.

Während die Jungs dann also zuhause beim Mann blieben, fuhr ich mit dem Mädchen zur Post, einkaufen und zur Physiotherapie. Ebenfalls dabei: mein neuer Lieblingsrock, aber zu dem ein ander Mal mehr.

Mit Mädchen und neuem lieblingsrock beim einkaufen. #609060

Dringend mit nach Hause genommen werden mussten diese Pfingstrosen. Ein bisschen Farbe auf dem Tisch gegen die Düsternis vor dem Fenster. Als ich sie kaufte, waren die Blüten noch komplett geschlossene Kugeln. Zuhause sind sie dann innerhalb weniger Stunden zu ganzer Pracht erblüht.

Gegen die Düsternis vorm Fenster.

Zuhause angekommen gab ich mir mit dem Mann die Klinke in die Hand, setzte Brotteig an, legte das Mädchen schlafen. Auf ein schnelles Mittagessen (Nudeln mit Butter und Gemüsesternchen für die Jungs, Reste vom gestrigen Mejadra für mich) folgte die Konfrontation mit der gnadenlosen Realität: Küche und Kinderzimmer drohten im Chaos zu versinken.

Kinderzimmerchaos.

Küchenchaos.

Ich wuselte durch die Küche und die Jungs durchs Kinderzimmer – nicht, ohne sich darüber in die Haare zu kriegen, wer hier zu wenig mithilft und wer schon viel mehr aufgeräumt hat, als der andere, und wer überhaupt total doof ist. Diesmal endete das leider mit einem kleinen Metalleimer, der irgendwie mit dem kleinen Sohn zusammengeriet und in dessen Augenwinkel eine kleine, aber gemeine kleine Wunde hinterließ.

Kind verarztet.

Immerhin waren beide Rumpelbuden bald darauf wieder in einen einigermaßen annehmbaren Zustand versetzt, und das Brot war auch fertig.

Die Jungs haben das Kinderzimmer gezähmt.

Küche gezähmt.

Brot gebacken.

Zur Belohnung gabs erst Mangojoghurt, und dann eine Folge Löwenzahn mit ein paar Reihen Strickerei für mich.

Pause. Eine Folge Löwenzahn und ein bisschen strickerei, bevor es gleich weitergeht. #12v12

Dann gabs noch ein Jobtelefonat zu führen, das Mädchen zu füttern und ein paar andere Kleinigkeiten zu erledigen, bis dann Zeit fürs Abendessen war. Langweilig heute, was?

Abendessen. #12v12

Andere #12v12s, die vielleicht spannender verlaufen sind, gibt es wie immer hier zu sehen.

3 Kommentare

  1. Stefanie
    Am 12.05.2014 um 20:03:55 Uhr [Link]

    schöner Tag und ich bin immer sehr dankbar für den ein oder anderen langweiligen Tag, wie sonst soll man denn Kraft tanken für die stressigen Tage?
    LG Stefanie

  2. Astrid
    Am 12.05.2014 um 20:41:21 Uhr [Link]

    Ich habe heute mit meinen Jungs (3 und 5) „Aussichtsturm“ gespielt: jeder darf sich abwechselnd auf einen kleinen Stuhl stellen (andere Perspektive auf das Chaos) und sagen, welche Sache aufgeräumt werden muss und wo sie hingehört. Immer abwechselnd. Dann kräftig loben. Hat denen Spass gemacht. Im Nu war die Bude ordentlich.

    • ella
      Am 13.05.2014 um 12:11:58 Uhr [Link]

      witzige idee! danke!

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