wip wednesday: die Puppenmacherei überdenken.

Diese Woche nehme ich mir eine kurze Verschnaufpause zwischen dem Abschluss des einen und der intensiven Bearbeitung des nächsten großen Projekts. In dieser Woche will ich meinen Arbeitsplatz gründlich aufräumen und mich um dein ein oder anderen Kund_innenauftrag kümmern. Unter anderem arbeite ich an einer Puppe. Und das mit den Puppen ist so eine Sache.

rethinking my doll manufactory.

In den letzten Wochen und Monaten bekomme ich viele Anfragen für Puppenaufträge. Besonders, seit Maria sich entschieden hat, vorerst keine neuen Puppenaufträge anzunehmen, treffen bei mir umso mehr ein. Es sind mehr, als ich neben der Arbeit an meinen großen Projekten annehmen kann, aber einige werde ich dieses Jahr doch erledigen. Das gesteigerte Interesse an meinen Puppen und die Wünsche der Kund_innen haben mir wieder richtig Lust auf die Puppenmacherei beschert; darauf, neues auszuprobieren und den Weg auf der Suche nach der ringelmiez- Puppe weiterzugehen. Ich habe das zum Anlass genommen, meine Art Puppen herzustellen, zu überarbeiten. Meine neuen Puppen werden in der Regel ein deutlich plastischeres Gesicht und einen Popo haben. Die roten Bäckchen werden so gemacht sein, dass sie dauerhaft gefärbt bleiben und nicht nach kurzer Zeit schon wieder ausbleichen. Besondere Extras – etwa Ohren, Buchnabel, Brustwarzen, sogar Genitalien werden manchmal gewünscht – sind gegen einen entsprechenden Aufpreis auch möglich.

rethinking my doll manufactory.

Diese neue Machart der Puppen bedeutet einiges an Mehraufwand, deshalb – und auch, weil meine alten Preise einfach viel zu niedrig angesetzt waren, um einen angemessenen Lohn rauszubekommen – muss ich auch meine Preise für Puppen neu gestalten. Die aktuellen Preise für meinen Puppen findet ihr in den FAQs; sie wird in den nächsten Wochen noch ergänzt werden. Wie so oft sehe ich die Preise, die ich ansetzen muss, mit einem lachenden und einem weinenden Auge – aber dazu werde ich demnächst nochmal ausführlicher schreiben.
Für dieses Jahr ist mein Auftragsbuch schon voll. Es gibt eine Warteliste, falls jemand abspringt. Für das nächste Jahr kann ich aber noch einige Puppen- und natürlich auch Quiltaufträge annehmen.

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