Rezept der Woche: Winterliches Abendbrot mit Maroni.


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Das heutige Rezept der Woche ist eigentlich gar keins, sondern eher so eine Art Serviervorschlag. Wir essen ja einigermaßen saisonal und regional, was für uns bedeutet, dass unsere Auswahl an Frischzeug im Winter deutlich begrenzter ist, als in den anderen Jahreszeiten. Bananen, die ein oder andere Salatgurke und Zitrusfrüchte bilden da fast schon die einzige Ausnahme, bei der wir auf Importware zurückgreifen. Insbesondere letztere sind im Herbst und Winter oft Teil dieser Art von Abendessen, bei der der Anteil von Rohkost sehr hoch liegt – das tut gerade im Winter sehr gut, wenn man sonst vermehrt warme Sachen isst. Aber selbst der Winter hält ja ein paar saisonale Leckereien bereit; eine davon sind Maroni. Oder Feldsalat. Oder Lageräpfel und – Birnen. Oder, zumindest zu Anfang des Winters noch, Radieschen. Oder Postelein. Oder Endiviensalat. Oder Nüsse. Lauter Leckere Sachen, mit denen man ein einfaches Abendbrot um ein paar Vitamie erweitern kann.

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Um Maronen im Ofen zu rösten, den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheitzen. Die Maronen auf der gewölbten Seite kreuzweise bis aufs Fruchtfleisch (!) einschneiden und auf dem Backblech 20 Minuten rösten.
Für den Salat die gewaschenen Salatblätter mit geraspelten Möhren und Radieschenscheiben mischen – dazu eine Salatsoße aus Senf, Essig, Öl, Schnittlauch, Salz, Pfeffer und etwas Wasser. (Es wundert niemanden, dass sich bei uns Nähzubehör auf den Abendbrottisch mogelt, oder?)
Ich mache dazu gern einen Schnittchenteller aus halben Brotscheiben, bei dem für jede_n was dabei ist: Käse, Schnittlauch, Radieschen, Aufstrich, Räuchertofu…15434791717_7b2c21b6e4_k
Und dann gibt’s noch eine Platte mit aufgeschnittenen Äpfeln, Birnen, Orangenspalten, Karotten etc zum Knabbern. Außerdem eine Schüssel mit Nüssen zum Selberknacken.

Supersimpel und „nichts besonderes“ möchte man meinen; aber dieses Abendessen macht doch ziemlich glücklich, vor allem, je später der Winter wird, und je größer der Abstand zu der Zeit, als man jeden Tag frische Beeren, Wassermelone, Tomaten und andere Schleckereien zur Verfügung hatte. Es tankt die Vitamin- Akkus wieder auf und tut einfach gut :)

3 Kommentare

  1. Susi
    Am 25.10.2014 um 16:48:03 Uhr [Link]

    Wir essen die Maroni such einfach mal „satt“. Ich finde eh, man sollte sich aufs wesentliche beschränjen. Erdbeeren im Winter fand ich schon immer gruselig.

    Liebe Grüsse Susi

  2. Irene
    Am 26.10.2014 um 10:49:38 Uhr [Link]

    Vielen Dank für die Anregung. An Maroni habe ich mich bisher einfach noch nicht getraut. Aber hört sich doch nicht allzuschwer an. Probiere ich aus. Danke.

  3. Paula
    Am 27.10.2014 um 08:46:45 Uhr [Link]

    Von allem was. Und dazu viel Pfeffeminztee. Das war eins der Lieblingsabendbrote unseres Sohnes. Sehr lecker!

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