Berlin picture post/ Tag 5, 6 und 7.

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Der Sonntag begrüßte mich mit Sonne. Guten Morgen Friedrichshain! Ich verbrachte einen gemütlichen vormittag im Hotelzimmer, bis klar war, dass mein geplantes Treffen trotz kränkelnden Kindes stattfinden kann. In einem sehr süßen veganen Cafè namens no milk today habe ich mich mit Mareice von Kaiserinnenreich und ihrer bezaubernden Familie getroffen. Wir verstanden uns auf Anhieb, als würden wir uns schon ganz lange kennen. Und ich bin noch immer ganz beseelt von der supersüßen Kaiserin 1, die lächelte, als ich ihre Hand streichelte. Kaiserin 2 und Herr Kaiser sind natürlich nicht minder süß und sympathisch, einfach eine rundum tolle Familie, und eine tolle Begegnung an diesem Nachmittag.

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Anschließend führte mich mein Weg in die wunderschöne, bunte Wohnung von Alienne, die ich ja über die vielen Kanäle des Internets und den queerfeministischen Strick- Hangout schon ein Weilchen kenne. Endlich konnte ich sie ganz persönlich kennenlernen! Sie hatte leckersten Apfelkuchen gebacken und Ihre Katze Käthe beschmuste mich aufs allerschönste. Katzenfell! Schnurrgeräusch! Hach.

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Anschließend liefen wir zum Hermannplatz, wo Alienne mir einen echten Sushi- Geheimtipp zeigte: Das Musashi, eine winzigkleine, leicht zu übersehende Sushibar, in der kein Platz für Running Sushi ist. Man bestellt von der Karte und bekommt hervorragendes, frisches, leckeres, glücklichmachendes Sushi zu wirklich humanen Preisen. Auch Misosuppe und Algensalat sind sehr lecker. Am Ende dieses Gelages blieben lediglich zwei Maki mit gegorenen Bohnen übrig – eine sehr interessante Geschmackserfahrung. Den Rest haben wir tatsächlich verputzt.

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Montag! Eigentlich hätte ich ein Date gehabt mit einer Mutter und ihrer tollen Tochter, die ich in einem Forum für Eltern behinderter Kinder kennengelernt habe. Leider musste ich das ausfallen lassen, weil ich mich nicht besonders gut fühlte. Nach dem Frühstück das „bitte nicht stören!“- Schild an die Tür gehangen, komatös geschlafen, danach ein bisschen gestrickt und vom Hotelbett aus gearbeitet. Ja, meine Arbeit verfolgt mich manchmal bis in den Urlaub.
Am späteren Nachmittag ging es mir etwas besser, so dass ich immerhin einen kurzen Ausflug wagte, um Distel zum Neukauf ihrer verlorenen Stricknadeln in die Wollust zu begleiten und meine bemalte Keramik vom Freitag abzuholen. Abends waren wir gemeinsam lecker thailändisch essen. Es ging mir wieder besser, aber ich bemerkte bereits die einsetzende Berlin- Müdigkeit.

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Am heutigen Dienstag bin ich dann nach Zehlendorf rausgefahren, um Maria von Mariengold endlich mal persönlich zu treffen. Maria kenne ich schon ganz lange, noch von ihrem aller-allerersten Blog, bevor sie Puppenmacherin wurde. Seit einigen Jahren haben wir auch immer mal wieder Mailkontakt, und ich habe mich sehr gefreut, als sie vor meiner Abreise nach Berlin fragte, ob wir uns nicht treffen wollen. Drei Stunden verbrachten wir bei köstlichem veganen Salat und heißer Schokolade im goodies und hatten uns irre viel zu erzählen. Noch so eine Begegnung bei der sich von der ersten Minute an alles ganz selbstverständlich anfühlte, und die auch locker noch drei weitere Stunden hätte gehen können.

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Das goodies in Zehlendorf liegt direkt an der Breisgauer Straße. Da habe ich glatt Heimatgefühle bekommen! Auf dem Rückweg vom beschaulichen, schönen, sauberen Zehlendorf in die große, dichte, laute, geruchsintensive große Stadt habe ich dann schon gemerkt, dass ich jetzt voll bin mit Großstadteindrücken, und mich wieder sehr auf meine beschauliche Provinzstadt freue. Es ist immer wieder toll, in Berlin zu sein, die Stadt und die tollen Menschen hier zu sehen und zu erleben – aber es ist eben auch genug nach einer Woche. Morgen reise ich wieder in die Heimat. Voll mit neuen Eindrücken, Ideen, Gedanken, Inspirationen, die mir die Begegnungen in Berlin mit auf den Weg geben. Schön wars! Bis zum nächsten Mal!

Wer immer noch nicht am MEISTECLASS- Gewinnspiel teilgenommen hat, kann das jetzt noch gute 24 Stunden lang nachholen. Wir sehen uns in Freiburg!

3 Kommentare

  1. antje
    Am 27.11.2014 um 13:08:37 Uhr [Link]

    Liebe Ella
    Danke – diese Sushi-Empfehlung merke ich mir.

    Nachdem du ja deinen Berlinaufenthalt jetzt schon hinter dir hast: re publica 2015 wird nix bei dir , oder?! (Bin selbst noch sehr zwiespältig und habe insbesondere alleine keine Lust).
    lG
    antje

    • ella
      Am 27.11.2014 um 14:26:07 Uhr [Link]

      werden könnte es schon was, aber ich weiß nicht, ob ich lust habe. könnte auch sein, dass wir genau um die zeit gar nicht da sind.

  2. Weihnachtskleid- Sew Along: Der Versuch, aufzuholen. | ringelmiez
    Am 07.12.2014 um 13:40:56 Uhr [Link]

    […] habe, sondern eher ein Zeitproblem. Vorletzten Sonntag musste ich aussetzen, weil ich in Berlin war, und letzten Sonntag knockte mich ein Computer-Crash aus. Mein Macbook habe ich seit Ende der […]

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