wip- wednesday: Quilts, Verlosungspläne und Werbe(an)fragen.

Herzlichen Dank für die große Resonanz auf mein Blogposting zu diesen ganz besonderen Memory Quilts. Ich habe viele nette Worte hier in den Kommentaren, auf facebook, per twitter und per Mail bekommen und mich über jedes einzelne gefreut. Diese Quilts sollen noch vor Weihnachten fertig werden, dementsprechend sind sie meine hauptsächliche work in progress in diesen Tagen. Bald kann ich euch schon die zweite Episode zu diesen Quilts präsentieren. Wer bis dahin schonmal ein bisschen spickeln will, kann mir auf instagram beim Arbeiten zusehen.
IMG_20141208_123437Aber auch nebenher passiert jede Menge. Beispielsweise hat die nette Suse von RevoluZzza mir ein Päckchen mit tollem Inhalt geschickt. Mit Suse wollte ich mich eigentlich auch treffen, als ich in Berlin war, aber leider wurde eins ihrer Kinder krank. Jedenfalls kann ich es kaum abwarten, die herbstliche Hilda zusammenzunähen. Für euch hat sie mir auch eine Hilda – UND eine Anana geschickt. Diese beiden (und ein paar andere) Schätzchen wird es in einer Verlosung zu gewinnen geben, wenn meine facebook- Seite die 1000 Gefällt mir’s geknackt hat. Bis dahin ist es noch ein Stückchen, also, legt euch ins Zeug! :)

Außerdem beschäftige ich mich mit Werbung. Genauer gesagt: mit Werbung auf diesem Blog. Bisher vermiete ich Platz da rechts in meiner Seitenleiste an Unternehmen und Labels, die ich wirklich gut finde. In den letzten Wochen bekomme ich aber auch immer mehr Anfragen für Werbung anderer Art, und es eröffnet sich mir die Möglichkeit, mit diesem schönen Blog hier tatsächlich auch ein bisschen Geld zu verdienen und interessante Produkte ausprobieren zu können. Doch, das interessiert mich, und ich überlege, wie ich diese Möglichkeit wahrnehmen kann, ohne mein Blog zu verheizen oder meine Leser_innenschaft zu verärgern. Wie steht ihr zu dem Thema? Nervt euch Werbung auf Blogs generell? Oder ist es okay, wenn es nicht allzu häufig vorkommt, und Werbebeiträge entsprechend gekennzeichnet sind, so dass ihr euch entscheiden könnt, an der Werbung vorbeizulesen? Wenn ich mich entschieden habe, werde ich sicherlich nochmal ausführlicher dazu schreiben.
Etwa 70% der eingehenden Anfragen sortiere ich übrigens gleich von vorne herein aus. Weil die Produkte nicht zu mir passen, oder die Agenturen mich (und andere Blogger_innen) als billiges Werbevieh sehen und ich so nicht behandelt werden möchte. Dazu habe ich hier neulich einen ganz treffenden Artikel gefunden: Was PR- Agenturen vermeiden sollten, wenn sie mit Blogger_innen kooperieren wollen.

 

…und dann ist da noch der ganz normale Alltag. Mit Fußballtraining, Rückenschmerzen, Plätzchenbackwünschen der Kinder. Wäschebergen, dreckigen Fußböden und dem dringenden Verdacht, dass wir so langsam mal die Weihnachtsgeschenke besorgen sollten.
Und was beschäftigt euch diese Woche so, auf euren Schreib- und Arbeitstischen?

 

11 Kommentare

  1. alcimia
    Am 10.12.2014 um 11:48:10 Uhr [Link]

    liebe ella,
    deine blogeinträge sind eine willkommen ablenkung in meinem arbeitsalltag : )
    und deshalb schaue ich zwischenzeitlich hier sehr gerne vorbei. natürlich auch, weil ich mutter bin, selbständig und in meiner freien zeit stricke. nähen schaffe ich zeitlich momentan nicht.
    was die werbung angeht, so finde ich die art, wie du sie präsentierst, sympathisch. und wenn mir ein eintrag zu lang erscheint oder das thema nicht meins ist, lese ich ohnehin nicht weiter. also, wenn du talerchen damit verdienen kannst, dann machs, nur zu. ich bleibe dir als leserin treu.
    herzliche grüße aus berlin von natascha

  2. Clarissa
    Am 10.12.2014 um 12:26:42 Uhr [Link]

    Hallo Ella, ich finde Werbung auf dem Blog kein Problem. Du machst dir superviel Mühe hier und ich finde es sehr gerechtfertigt, damit auch Geld zu verdienen. Ich lese deine Posts sehr gerne und wenn ich mir dabei noch ein bisschen Werbung angucke, stört mich das nicht. Und bei Sponsored Posts (falls du sowas überhaupt in Betracht ziehst) kann ja jede_r selbst entscheiden, ob man liest oder weiterklickt. Abgesehen davon bin ich überzeugt, dass du deine Partner_innen sorgfältig auswählen wirst, kann also auch gut sein, dass mich deren Produkte wirklich interessieren. Ich hoffe der Rücken ist bald wieder gut!

  3. Ellie
    Am 10.12.2014 um 12:47:38 Uhr [Link]

    Mich persönlich nervt Werbung in Blogs nicht, wenn sie gut markiert ist. Bzw. manchmal nervt sie mich schon, aber ich denke mir dann, dass ich -würde ich bloggen- das auch machen würde ;)
    Aber ich sehe Blogs dann schon in einer anderen Kategorie. Die einen schreiben einfach und freuen sich über die Leser – oft „vertraue“ ich diesen Blogs mehr. Bei anderen fällt mir auf, dass sie gezielt Klicks sammeln und häufig Werbung posten. Beides ok, aber einfach unterschiedliche Kategorien..
    Was mich stört, sind Sachen wie Amazon affiliate Links, die nicht markiert sind. Ich finde, LeserInnen sollten einfach wissen, wenn Blogger mit ihrem Einkauf Geld verdienen. Und sich dann vielleicht auch Gedanken machen, warum in vielen Blogs so oft Bücher etc. empfohlen werden.
    Und nochwas: Ich sehe Amazon sehr, sehr kritisch, weil es dem lokalen Buchhandel sehr schadet und weil die Leute, die dort und im Versand arbeiten, oft in prekären Beschäftigungsverhältnissen sind. Deshalb finde ich es sehr schade, dass hier und in vielen anderen Blogs, die sonst für Gerechtigkeit, Fairtrade etc. eintreten, mit Amazon Geld verdient wird.

    • ella
      Am 10.12.2014 um 14:00:55 Uhr [Link]

      Danke für euer Feedback!
      Liebe Ellie, die Kritik bzgl Amazon- Affeliate- Links kam irgendwann schonmal von einer Leserin. Ich sehe amazon auch kritisch. Dass ich trotzdem ab und zu dorthin verlinke hat folgende Gründe: zum einen ist es beim Erstellen eines Blogpostings, der mehrere Produktempfehlungen enthält, praktisch und zeitsparend, bei amazon alles an einem Fleck zu haben und nicht für jedes einzelne Produkt einen guten Shop ergooglen zu müssen. Zum anderen wollte ich einfach mal sehen, wie viel „Honorar“ über diese Affeliate- Links zusammenkommt (Spoiler: es ist ein nettes, nicht zu verachtendes Taschengeld, aber nicht so viel, dass es eine unverzichtbare Einkommensquelle wäre). Und: Ich verdiene ja nicht in dem Moment, in dem ich den Link setze, sondern nur dann, wenn jemand über meinen Link zu amazon kommt, und dort dann was kauft. An Leuten, die sich das von mir empfohlene Produkt bei amazon ansehen, es dann aber woanders kaufen, verdiene ich also nichts.

      Ich werde mir (u.a.) Deine Kritik noch ein Weilchen durch den Kopf gehen lassen und überlegen, ob und falls, unter welchen Voraussetzungen ich weiterhin amazon- Links einsetze. Ich bin selbst gespannt, wie ich mich entscheide ;) Vielleicht ist eine deutlichere Kennzeichnung solcher Links bis dahin ein Kompromiss?

      • Ellie
        Am 10.12.2014 um 22:39:44 Uhr [Link]

        Hallo Ella, danke für die ausführliche Antwort.
        Hier im Blog hätte ich auch nicht den Eindruck gehabt, dass Amazon eine große Verdienstquelle ist (im Gegensatz zu anderen Blogs, wo ich manchmal den Eindruck habe, dass Artikel eigentlich nur zur Platzierung von Amazon-Links dienen) – ich dachte eher, dass Amazon nicht zu den politischen Ansichten passt, die ich dir unterstelle. ;-) Aber das liegt einfach daran, dass Amazon-Boykott, vor allem im Bereich Bücher, mir persönlich wichtig ist.

  4. ryuu
    Am 10.12.2014 um 13:46:42 Uhr [Link]

    Ich schließe mich meinen Vor-Kommentator_innen an: Werbung ist kein Problem, solange sie fair und transparent ausgezeichnet ist, d.h.: solange ich ohne weiteres „redaktionellen“ Inhalt und Werbung auseinanderhalten kann und solange erkennbar ist, wer der Auftraggeber ist.

    Das Ausmaß spielt natürlich auch noch eine Rolle, und animierte Banner oder gar Videos empfinde ich als störend.

  5. Reboka
    Am 10.12.2014 um 20:38:17 Uhr [Link]

    Auch für mich ist Werbung kein Problem, solange der Blog dadurch authentisch bleibt, aber das schreibst du ja selbst, dass du Produkte, mit denen du dich nicht identifizieren kannst, von vornherein ablehnst. Sprich: Wenn du plötzlich für Fleischkonsum oder Billigklamottenläden werben würdest, würde mich das natürlich stören, nicht weil ich grundsätzlich was dagegen hätte (also gegen die Billigläden eher schon), sondern weil es einfach nicht hierher passen würde. Aber da besteht, denke ich, keine Gefahr. ;-)
    Mir ist auch völlig klar, dass bloggen, besonders so wie du es betreibst, mit regelmäßigen, gut durchdachten und schön gestalteten Artikeln, eine Menge Arbeit ist und Zeit kostet, die dann woanders fehlt, also ja, meiner Meinung nach darf man sich diese Zeit auch bezahlen lassen, wenn man die Möglichkeit dazu hat.
    Liebe Grüße
    Reboka

  6. Karin
    Am 10.12.2014 um 22:03:12 Uhr [Link]

    Liebe Ella,

    ich lese deinen Blog sehr gerne und sehe wieviel Zeit und Energie du da rein steckst. Wir lesen hier „kostenlos “ mit – darum finde ich es gut wenn du damit (durch Werbung) etwas Geld reinholen kannst!

    Liebe Grüße aus dem Hotzenwald,
    Karin

  7. franziska
    Am 11.12.2014 um 14:32:36 Uhr [Link]

    Hallo,
    auch ich lese hier gerne. Die Werbung am Rand finde ich in Ordnung und nicht störend, ich habe außerdem den Eindruck, dass Du nur für Produkte Werbung machst, hinter denen Du voll und ganz stehst und die zum Blog passen.
    Kritisch sehe ich gesponserte Posts. Wie meine VorrednerInnen freue ich mich über Transparenz, wenn ein Beitrag gesponsert ist, ich überspringe aber bei anderen Blogs den Post dann in der Regel, außer das Produkt interessiert mich sehr, ich liebäugle selbst damit etc. Ab und zu ist das für mich völlig ok, aber es gibt Blogs, die ich nicht mehr lese, weil es zu viele gesponserte Posts geworden sind. Für mich geht dann oft der Reiz des Mediums Blog verloren und ich fühle mich in einer „Werbeschleife“, da ich dann oft kritische Kommentare z.B. zum getesteten Produkt vermisse.
    Also für mich persönlich: Werbung, die zum Autor und zum Blog passt, das in (eher geringen) Maßen und so transparent wie möglich.
    Liebe Grüße aus Berlin
    franziska

  8. Susi
    Am 11.12.2014 um 19:15:06 Uhr [Link]

    Du stehst hinter dem, was Du machst. Von daher ist die von Dir empfohlene Werbung auch absolut ok.
    Was ich in Blogs nicht mag: Posts, die extra erstellt wurden, um ein Produkt zu bewerben. Das nervt und klingt oft so unehrlich, dass ich die Lust auf Blogbesuche verliere.

    Liebe Grüsse Susi

  9. Gaby
    Am 21.12.2014 um 22:51:19 Uhr [Link]

    Hallo,
    auch wenn der Beitrag schon etwas älter ist, möchte ich gerne meinen Senf dazu geben:
    zunächst zu den Amazon-Links: ich persönlich gehe lieber in den Buchhandel hier vor Ort, weil ich es wichtig finde, ihn zu unterstützen. Aber es ist nun einmal so, dass viele überwiegend online bestellen – nicht nur Bücher. Und wenn du dann hier Amazon-Affiliate Links setzst, finde ich das völlig in Ordnung, da du sie ja auch so kennzeichnest <– was ich wichtig finde. (mal ehrlich: viele würden den titel/ das Produkt ja sonst googlen und das bleibt einem erspart ;) ) und ich klicke nicht auf die Amazon-Links, wenn sie mich nicht interessieren.

    Zur Werbung:
    mich stört nur Werbung, die blinkt, quietscht oder pop-ups. Aber: ich nehme einen Blog mit Werbung auch anders wahr als einen ohne. Bzw.: es ist ein Unterschied, was für Werbung kommt. Wenn du hier für Dinge wirbst, hinter denen du stehst, dann merken das die Leser. Und dann ist werbung in Ordnung. Es ist ja schließlich gut, wenn du damit auch ein wenig Geld verdienen kannst.
    Es muss halt authentisch sein, denn ich verbinde eine Werbung automatisch mit dem Blogger (krass ausgedrückt: wenn auf einem blog mal sexistische oder Atomkraft-Werbung erscheinen würde, würde ich nicht mehr lesen).

    Dann gibt es noch die Blogs, auf denen man wirklich auf Anhieb sieht, dass der blog nur zum Werbungschalten -/verkaufen gegründet wurde.

    Dein Blog hat gute Inhalte – deshalb finde ich, darfst du dir das mit falscher Werbung nicht kaputt machen (indem man sich z.B. an einen Partner bindet, bei dem man überhaupt keinen einfluss auf die Werbeinhalte hat). Der Schuß könnte meiner Meinung nach nach hinten los gehen udn das wäre schade.
    Ich denke, dann wäre ein flattr-Button die bessere Alternative (wobei ich keinen Schimmer habe, über welche dimensionen man dabei spricht).
    Ich hoffe, mein Text war jetzt nicht allzu lang…

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