Rezept der Woche: Rieselfelder Linsensalat.

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Der Friedrichshainer Wintersalat, den ich letztes Jahr nach meiner Berlinreise nachgebaut und verbloggt habe, kam seither bei vielen Ringelmiez-Leser*innen auf den Tisch. Noch immer erreichen mich mehrmals in der Woche Tweets oder Instagram-Bilder von Menschen, die den Salat ausprobiert haben und lecker finden. Da kriege ich ja immer Herzchenaugen, wenn anderen Leuten mein Essen schmeckt <3
Heute habe ich wieder einen Linsensalat für euch. Wer meine Futter-Fotografiererei auf instagram schon länger verfolgt, weiß, dass wir das Wochenende Samstags gern mit einer Art Mezze-Platte einläuten: Standardmäßig gibt es dann Hummus und dazu wahlweise gekauftes Fladenbrot oder selbstgebackenes Naan, im Sommer gerne Tabouleh. Und dazu als besondere Leckerei ein paar Antopasti vom Rieselfelder Wochenmarkt: Eingelegte Artischocken, Balsamicopilze, Oliven, Fetacrème für die Nicht-Veganer in diesem Haushalt – und eben diesen Linsensalat. Der ist so ganz anders als die Friedrichshainer Variante – schlichter, eher herb im Geschmack, vielleicht fast schon ein klassischer Linsensalat. Aber eben auch sehr lecker. So lecker, dass wir ihn unbedingt selbst machen können wollten, um uns nicht immer auf ein kleines Portiönchen vom Markt beschränken zu müssen. Also habe ich den gekauften Salat in seine winzig klein geschnippelten Zutaten zerlegt, versucht das Dressing zu erschmecken, und ausprobiert. Das Ergebnis ist fast perfekt nah dran – und sehr lecker!

Du brauchst

für den Salat:

250g gemischte Linsen (Berglinsen, Châteaulinsen, grüne und rote Linsen; Belugalinsen würde ich nicht nehmen)
ca. 10 Oliven ohne Stein (ich habe im Bioladen diese Olivenscheiben gesehen und für geeignet befunden; etwa das halbe Glas habe ich verwendet)
3 Stangen Sellerie
4 getrocknete Tomaten
1/2 Bund Petersilie

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für das Dressing:

1 EL Senf
Saft einer Zitrone
4 EL dunkler Balsamico
2 EL Agavensirup
Salz
ca. 80-100 ml Olivenöl

optional für die Nicht-Veganer*innen: ca. 150 g Fetakäse

Und so geht’s:

Die Linsen ca. 10-12 Minuten lang kochen, bis sie gar, aber noch leicht bissfest sind. Wer will, kann die roten Linsen etwas später dazugeben, so dass sie nur ca. 9 Minuten kochen. Ich habe alle zusammen in den Topf geworfen; die roten Linsen sind dann eben weicher als die anderen, geht aber auch. Die fertig gekochten Linsen abgießen und auskühlen lassen.

Den Sellerie erst in sehr dünne Streifen, dann in winzig kleine Stückchen schneiden. Auch Petersilie, Oliven und die getrockneten Tomaten sehr klein schneiden. Als Faustregel könnte man sagen, dass sie geschnittenen Zutaten nicht größer sein sollten, als die Linsen. Besonders fortschrittliche Menschen haben dafür natürlich eine Küchenmaschine rumstehen, es geht aber tatsächlich auch von Hand und mit einem Messer.

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Die Linsen mit den übrigen Salatzutaten in eine Schüssel geben. Alle Zutaten für das Dressing in ein Schraubglas geben, fest zuschrauben und ordentlich durchschütteln, bis sich der Senf vollständig aufgelöst hat. Das Dressing zum Linsensalat geben und alles gründlich durchmischen. Eventuell noch mit etwas mehr Zitronensaft oder noch etwas Balsamico abschmecken. Fertig!

Nicht-Veganer*innen können über ihre Portion Linsensalat noch ein paar kleine Fetawürfel geben. Guten Appettit wünsche ich euch und ein schönes Wochenende!

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2 Kommentare

  1. Rezept der Woche: Couscoussalat mit Möhre und Granatapfel. | ringelmiez
    Am 14.03.2015 um 10:11:05 Uhr [Link]

    […] Petersilie 2EL feingehackte frische Minze 2 EL feingehacktes Selleriegrün (hatte ich noch vom Linsensalat übrig) 1 Granatapfel 2 Knoblauchzehen 4 EL Cashewkerne 1/2 TL […]

  2. Meeresrauschen
    Am 20.03.2015 um 13:47:17 Uhr [Link]

    Vielen Dank für das tolle Rezept, ich werde es am Wochenende kochen. Viele Grüße,
    Kathrin

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