Links zum Wochenende: Frauen in Videospielen, Schwangersein für Nichtschwangere, Martin Pistorius, sexuelle Belästigung, Gewalt gegen Kinder.

Jeden Freitag zeige ich euch hier, was mir in letzter Zeit im Internet so interessantes vor die Füße geschwemmt wurde. Thematisch völlig durchmischt, aber immer mehr oder weniger stark politisch geprägt.

 

Vor einiger Zeit habe ich euch hier schonmal Anita Sarkeesian a.k.a femfreq vorgestellt. Sie beschäftigt sich mit der Darstellung von Frauen in der modernen Popkultur, vor allem auch in Videospielen. Ein Thema, das auch viele andere beschäftigt. Zum Beispiel auch Lauren Panepinto, die im Rahmen des Women’s History Month verschiedene Zeichnerinnen damit beauftragt hat, weibliche Figuren aus Videospielen so umzugestalten, wie sie sie lieber sehen würden. Sehr aufschlussreich.

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Wie macht man einer Person, die den Zustand des Schwangerseins nicht kennt, deutlich, wie es sich anfühlt, schwanger zu sein? Mit Diagrammen! Zumindest könnte man es auf diese Weise mal versuchen – mit einem Augenzwinkern ;)

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Seit wir das Mädchen mit seinen Besonderheiten haben, interessiere ich mich noch mehr für Menschen mit Behinderung und deren Geschichten, als vorher schon. Vor einiger Zeit habe ich die Geschichte eines Mannes gelesen, der als Junge erkrankte, ins Wachkoma fiel und zum Pflegefall wurde. Was niemand ahnte: Irgendwann begann sein Gehirn, sich zu erholen, und Martin Pistorius kam wieder zu Bewusstsein. Geistig voll wach, aber körperlich gänzlich gelähmt konnte er das aber niemandem mitteilen. Viele Jahre brachte er in diesem Stadium zu, bis eine aufmerksame Therapeutin ahnte, dass er möglicherweise gar nicht so abwesend ist, wie alle annahmen…Eine äußerst spannende, manchmal erschütternde, wahre Geschichte mit einem Happy End. Hier gibt es einen Artikel über Martin Pistorius (leider englischsprachig, aber die deutschsprachigen Artikel, die ich gefunden habe, sind allesamt blöd); und sein Buch Als ich unsichtbar war: Die Welt aus der Sicht eines Jungen, der 11 Jahre als hirntot galt (Affiliate-Link) gibt es außer beim großen a natürlich auch im Buchhandel um die Ecke.

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„Hau ab, oder hau zu, Mädchen!“ – ein Text, der mich wütend gemacht hat. Es geht um sexuelle Belästigung von Frauen in der Öffentlichkeit, und wie sehr sie derselben ausgeliefert sind – auch, weil die Polizei sich meist nicht in der Verantwortung sieht, irgendetwas gegen aufdringliche Typen zu unternehmen.

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Und noch ein hartes Thema: Gewalt gegen Kinder kommt bei weitem nicht nur in sogenannten „sozial schwachen“ Familien vor.

2 Kommentare

  1. Frau Jule
    Am 13.03.2015 um 10:45:39 Uhr [Link]

    hejhej, ich habe mich sehr über den superheldinenlink gefreut. wunderbar!
    liebe grüße,
    jule*

  2. Name
    Am 15.03.2015 um 11:41:04 Uhr [Link]

    Danke auch für den letzten Link. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht – aber das muss sein.

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