Rezept der Woche: Süßkartoffel-Selleriepuffer mit Mangosalsa.


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Letzte Woche hatten wir eine große Süßkartoffel in der Gemüsekiste. Ich mag die ja gerne, aber der Mann verzieht das Gesicht beim Anblick der hübschen roten Knollen. Also habe ich überlegt, wie ich die Süßkartoffel zubereiten müsste, damit ich sie dem Mann als lecker unterjubeln kann. Die Lösung fand sich recht schnell: Knusprig und, naja, auch ein bisschen fettig müsste es sein. Puffer lagen relativ nah. Und dann passierte das, was ich am allermeisten am Kochen liebe: mit vorhandenen Zutaten habe ich herumüberlegt, ausprobiert, herumexperimentiert, abgeschmeckt. Und am Ende kam ein so leckeres Essen dabei heraus, dass mir jetzt, wo ich diesen Blogbeitrag tippe und die Fotos hochlade, schon wieder das Wasser im Mund zusammenläuft. Dem Mann geht es ähnlich :) Für die Gemüsekiste für nächste Woche habe ich gleich wieder eine Süßkartoffel und eine Mango bestellt. Es ist diesmal „nur“ vegetarisch, aber ich denke, man kann den Käse auch einfach weglassen und die Eier mit etwas Reismehl ersetzen.

Du brauchst:

für die Süßkartoffel-Selleriepuffer

2 Süßkartoffeln (ca. 500 g)
1 Viertel Knollensellerie (ca. 200 g)
1 rote Zwiebel
1 Bund Petersilie
3 Eier
200 g Mehl (ich habe 405er Weizenmehl genommen; es geht aber bestimmt auch mit Dinkelmehl)
80 g geriebenen Käse
Salz, Pfeffer

für die Mangosalsa

1 reife Mango
1/2 Bund Koriander, gehackt
1/4 rote Paprika, in winzige Stückchen geschnitten
1 handvoll Kirschtomaten, geachtelt und die Achtel nochmal quer halbiert
3 dünne Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen
Saft einer Zitrone
50 ml Olivenöl
1 EL Agavensirup
Salz
Pfeffer

evtl. 1/4 TL Chiliflocken (für Leute, die es gern etwas scharf mögen – ich habe sie wegen der Kinder nicht in die Salsa getan; man kann sie auch naträglich auf dem Teller erst dazugeben)

Die Süßkartoffel und den Sellerie grob raspeln. die rote Zwiebel vierteln und die Viertel in feine Scheibchen schneiden. Petersilie fein hacken. Alles mit den Eiern, dem Mehl und dem Käse gründlich vermischen.
In einer beschichteten Pfanne einige EL Sonnenblumenöl erhitzen. Mit feuchten Händen etwa Handtellergroße Puffer aus dem Teig formen, überschüssige Flüssigkeit dabei herausdrücken. Die Puffer bei relativ hoher Hitze von beiden Seiten knusprig braten – meine Herdplatten gehen bis Stufe 6; bei ich habe während des Bratens immer zwischen 4 und 5 hin-und hergeschaltet. Die fertigen Puffer auf einem Teller, der auf einer anderen Platte auf niedrigster Stufe steht, warmhalten.

Für die Mangosalsa die Mango in möglichst kleine Stückchen schneiden. So wie hier beschrieben zum Beispiel:

Die Mangostückchen dann mit allen übrigen Zutaten zu vermischen.

Das war’s schon! Wenn man es schafft, nicht während des Kochens schon alles wegzuprobieren, reicht das Rezept locker für 2 hungrige Erwachsene und 2 hungrige Kinder. Dazu passt ein üppiger grüner Salat besonders gut. Ich bin gespannt, wie es euch schmeckt!

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