#12von12 im April.

Diesen Monat fällt der 12te auf einen Sonntag, und so muss ich dann wohl mal meine goldene Regel „Sonntags wird nicht gebloggt!“ ausnahmsweise brechen. Besonders spannend war’s heute nicht, aber dass der 12te von Monat zu Monat auf ganz unterschiedliche Tage fällt, ist ja gerade das Schöne bei #12von12.

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Der Tag fing heute etwas träge an. Die Nacht war kurz, wir wachten genervt und mit Kopfschmerzen auf. Immerhin haben wir es auf die Reihe gekriegt, frische Brötchen und Laugencroissants zu holen. Nach dem Frühlstück meditierte ich ein bisschen beim Annähen des Bindings des Fensters zum Meer vor mich hin.

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…und recherchierte dabei Ideen für ein weiteres Tattoo. Irgendwann war das Wetter aber doch zu schön, um den Tag drinnen zu verbringen – wir entschlossen uns zu einer kleinen Fahrradtour.

Der kläglich gescheiterte Versuch, ein Familienselfie zu machen. Hat einfach nicht geklappt. Vielleicht hätte ich mir aus einem herumliegenden Ast und einer Schnur einen Selfie-Stick mc-guyvern sollen. Aber so viel Geduld hätten die Kinder eh nicht mehr aufgebracht. Denn…

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Es stand bereits Eis für alle in Aussicht. Und das Mädchen durfte die Spitze meiner Waffel knabbern.

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Wieder zuhause angekommen, blieb der Mann mit den Jungs draußen; kickte mit dem großen und übte Fahrradfahren mit dem kleinen. Ich bereitete währenddessen mein Abendessen vor: Es sollte gegrillt werden, und da ich kein Fleisch esse, wickle ich mir Kartoffeln (vorgegart) und Gemüse (roh) mit etwas Kräuterbutter, Olivenöl, Rosmarin und Salz in Alufolie.

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Ab damit auf den Grill – und dann auf den Teller. Dazu Baguette und den Rest der Kumpir-Soße von neulich. Sehr, sehr lecker!

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Nach dem Essen bringe ich das Mädchen ins Bett – sie ist in der Hinsicht von allen dreien das umkomplizierteste Kind: Ich lege sie hin, wünsche ihr eine gute Nacht, gehe raus – und sie spielt je nach Müdigkeitsgrad noch so 15 bis 45 Minuten vor sich hin und schläft dann einfach ein. Paradiesisch! Nicht so paradiesisch: Wer das Mädchen ins Bett bring, muss Küchendienst machen. Nun denn….

Mehr Einblicke in die Sonntage anderer Leute gibt es, wie immer an jedem 12ten, bei Draußen nur Kännchen. Viel Spaß!

 

 

3 Kommentare

  1. Helena
    Am 13.04.2015 um 08:47:33 Uhr [Link]

    Und trotz des gescheiterten Selfie-Versuchs kann man sofort erkennen, wem euer Mädchen mehr ähnelt – toll :D!
    Sie schaut wirklich sehr zufrieden aus beim ins Bett bringen. Aber Küchendienst ist echt fies, da braucht man dann auch so eine putzige Entschädigung.

    Liebe Grüße,
    Helena

  2. anna
    Am 20.04.2015 um 19:01:15 Uhr [Link]

    Danke für die schönen Einblicke!
    Was mir — neben den Küchenaufgaben — nicht gefällt, ist der Sitz des Fahrradhelms, der passt leider gar nicht auf den zu schützenden Kopf: „Die Vorderkante sollte sich zwei Fingerbreit über der Nasenwurzel befinden.“ (http://www.bfu.ch/de/ratgeber/ratgeber-unfallverh%C3%BCtung/strassenverkehr/radfahrer/velohelm/velohelm)

    • ella
      Am 20.04.2015 um 19:14:49 Uhr [Link]

      ja, da sind demnächst dringen zwei neue fällig :)

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