Links zum Wochenende: Kind mit Behinderung zum Ausprobieren, Poetry Slam, was hinterlasse ich meinen Kindern, wenn ich sterbe?

Jeden Freitag zeige ich euch hier, was mir in letzter Zeit im Internet so interessantes vor die Füße geschwemmt wurde. Thematisch völlig durchmischt, aber immer mehr oder weniger stark politisch geprägt.

Nein, ich bin nicht im Sommerloch verschwunden, sondern in einem großen Berg Arbeit. Ich arbeite gerade auf Hochtouren: An neuen Büchern (momentan vor allem daran, denn in wenigen Wochen ist eine große Deadline), Stricknadelrollen, eBooks, Entwürfen für die nächsten Quiltaufträge, Überarbeitungsideen für meine Webseite – und dann ist da noch das ganz normale Familienleben, in dem zwei Jungs gerade 6 Wochen Sommerferien haben, kleinere Überraschungen und Kataströphchen nicht ausbleiben…und überhaupt. Daher halte ich mich zur Zeit auch nicht so viel im Internet auf und habe heute leider nur  ein paar wenige Freitagslinks für euch. Aber gute!

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In meinem Kopf gärt schon seit einigen Wochen ein Blogposting, das mir sehr am Herzen liegt. Es wird wohl noch ein paar Tage dauern, bis ich Zeit finde, es runterzutippen, aber dieser Gastbeitrag von Karoline Burgmann hier bei Mareice passt sehr gut zu einem Teil dessen, was ich loswerden will und sprache mir in einigen Punkten sehr aus der Seele:

„Manchmal, wenn mich ihre Besserwisserei, ihre Ignoranz und Selbstgefälligkeit oder ihr klebriges Mitleid wirklich richtig wütend machen, dann wünsche ich ihnen ein schwer mehrfach behindertes Kind an den Hals. Nur mal so, für einen kurzen Moment. Für einen Tag vielleicht, eine Woche oder auch ein halbes Jahr.“

 

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Ein Poetry Slam- Beitrag, wie es ihn nur einmal in 10 Jahren gibt: eine Frau und ein Mann of Colour erzählen sehr mitreißend von den Diskriminierungen, die sie jeweils erfahren. Aber mit vertauschten Rollen.

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Ich denke viel über den Tod nach. Nicht, dass ich selbst dazu konkreten Anlass hätte, aber in meinem nahen und erweiterten Umfeld passieren doch immer wieder tragische Geschichten. Mütter sterben an Brustkrebs, Väter bei Arbeits- oder Autounfällen. Kinder bleiben zurück. ich denke oft darüber nach, was ich meinen Kindern von mir hinterlassen wollen würde, wenn ich wüsste, dass meine Zeit vielleicht bald gekommen wäre. Ich glaube, das hier ist die perfekte Idee.

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…und jetzt huschhusch, wieder an die Arbeit!

Ein Kommentar

  1. Kate
    Am 07.08.2015 um 14:10:40 Uhr [Link]

    Danke für den Link, Ella.
    Mein Herz ist ganz still, denn obwohl es ein sehr emotionales Thema ist und es sehr zum Nachdenken anregt, hat es etwas von einer Leichtigkeit, die mich wieder lächeln lässt.

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