#12von12 im Oktober.

Es ist #12von12-Time! Nach wie vor mein absolutes Mitmach-Hashtag, und genau so gerne, wie ich an jedem12ten selbst 12 Fotos von meinem Tag mache, gucke ich mir auch die anderen #12von12s bei Draußen nur Kännchen an.

Die ersten 1,5 Stunden des Tages sind immer zu rasant, um Zeit zum knipsen zu haben. Sie enthalten: um 6 Uhr aufstehen, die Jungs wecken und alle 3 Minuten erst zum Aufstehen, dann zum Anziehen auffordern. Das Mädchen wickeln, anziehen, und füttern, sich von diversen Ausrastern des kleinen Sohns nicht schon früh morgens die Laune verderben lassen. Brotboxen richten, duschen, anziehen. Glücklicherweise muss ich das nicht alles alleine machen, sondern kann es mir mit dem Mann teilen. Gegen halb acht sind dann endlich alle so weit, der Mann bringt die Jungs zu Schule und Kindergarten, das Mädchen geht im Kinderzimmer spielen, ich begebe mich an die Arbeit.

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Den Vormittag über sitze ich abwechselnd vor Nähmaschine und Laptop, unterbrochen von gelegentlichem kurzem Spielen mit dem Mädchen, oder füttern, oder wickeln. Gegen 11 Ihr ist das Mädchen müde und macht Mittagsschlaf.

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Danach ist es Zeit, den großen Sohn von der Schule, und den kleinen aus dem Kindergarten abzuholen. Auf dem Heimweg fahren wir noch einkaufen. Zuhause angekommen verräume ich alles und freue mich über den anarchistischen Herbstkranz, der seit dem gestrigen Kürbisfest auf unserem Tisch liegt. Ich mag ihn, auch wenn er eine eher doofe Geschichte hat, aber dazu gibt’s morgen dann mehr.

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Den Nachmittag verbringen wir, wie fast immer, am Esstisch. Mit Hausaufgaben und anschließend malen, basteln, werkeln. Der große Sohn gestaltet seine Geburtstagseinladungen, ich pendle zwischen Esstisch und Nähmaschine hin und her, arbeite ein bisschen, leite ein bisschen an, reiche heimlich miteingekaufte Rübli-Muffins als süße Nachmittagsüberraschung. Eigentlich müssten wir dann irgendwann los, um den großen Sohn zum Fußballtraining zu bringen. Aber der will lieber zuhause bleiben und weitermalen. Und irgendwann dann Autos spielen mit dem kleinen Sohn und dem Mädchen.

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Ich beantworte langsam echt anstrengend werdende Jobmails und versuche, die stoische Ruhe selbst zu bleiben. Zum Glück hab ich eine Stimmungsaufhellerin immer parat, wenn ich sie brauche.

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Dann kommt der Haushaltsscheiß. Andere Leute mit mehreren Kindern haben 2 Waschmaschinen, ich fantasiere manchmal von 2 Geschirrspülern. Oder von gar keinem. Also: Küche und Esstisch aufräumen, während Zwiebeln vor sich hinbrutzeln. Die werden später die Käsespätzle lecker machen. Die Jahreszeit, in der man keine schönen Food-Fotos mehr machen kann, hat dann wohl auch angefangen.

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Der Mann hat anschließend Küchendienst, ich bringe die Kinder ins erst eins Bad, dann ins Bett. Innerhalb von Minuten, nachdem das Licht gelöscht ist, schlafen sie ein. Und genau das werde ich wohl auch gleich tun. Gute Nacht, Internet!

 

Ein Kommentar

  1. Karo
    Am 12.10.2015 um 22:10:48 Uhr [Link]

    Ich liebe und gucke die 12von12 auch so sehr gern! Danke fürs Mitnehmen durch deinen Tag!

    LG
    Karo

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