#12von12 im Dezember.

Diesen Monat fällt unser #12v12 auf einen besonderen Tag: Der große Sohn und ich haben eine kleine Reise geplant.

Um kurz nach sechs müssen wir aufstehen, und dann geht die folgenden 2 Stunden alles zu fix, um zwischendurch ans Fotos machen zu denken: Duschen, fertig machen. Proviantboxen herrichten, Rucksack packen. Um kurz vor neun fährt unser ICE.

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2 Stunden lang gondeln wir entspannt durch die Landschaft. Ich stricke, wir frühstücken, der Sohn hört Hörspiele mit dem iPod und liest ein neues Asterix-Comic, das er zur Feier des Tages am Bahnhofskiosk aussuchen durfte. Und dann sind wir schon am Ziel: Frankfurt!

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Wir sind zu Besuch bei einer ganz alten Freundin, die ich schon vor etwa 13 Jahren im Internet kennengelernt habe: Nomi, a.k.a. @pantsukudasai! Expertin für Design, schönes Einrichten und verflucht gute vegane Küche. Nicht, dass ich jetzt Druck aufbauen möchte oder so, aber theoretisch hat sie sogar ein Kochblog, was sie nur leider viel zu selten befüllt. Mit ihrer Familie wohnt sie mitten im Bahnhofsviertel in der vermutlich schönsten Wohnung Frankfurts. Dort laden wir erstmal unser Gepäck ab, und schlendern dann zur Picknickbank.  Nicole stößt zu uns, und alle zusammen essen wir verflucht guten Hummus und andere Leckereien. Sehr empfehlenswert!

Danach wage ich einen kurzen Besuch bei Aesop und gönne mir und meinen zerschundenen Crafterinnen-Händen die Handcreme, die Maria immer wieder empfiehlt. Eine Handcreme, so dekadent, dass sie ihr eigenes Leinenbeutelchen bekommt. Aber ich finde, meine Hände haben es sich dieses Jahr redlich verdient. Und meine Nase auch – die Handcreme duftet wirklich phänomenal gut.

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Zusammen mit Nicole spazieren wir zum ursprünglichen Grund unseres Besuchs in Frankfurt: Der große Sohn hat irgendwann meine Gerhard-Seyfried-Comics im Regal entdeckt, und danach war von ihm einige Wochen lang nicht mehr viel zu sehen, außer seinen Beinen, und seinen Händen,mit denen er sich eins der Comics vors Gesicht hielt. Zufällig findet im Caricatura Museum gerade eine kleine, aber sehr feine Seyfried-Ausstellung statt, und als ich dem Sohn davon erzählte, wollte er da ganz unbedingt hin. Er hat die Ausstellung auch sehr genossen und sich jedes der Exponate sehr fasziniert angeguckt. So cool, diese Begeisterung dafür. Ich bin Seyfried-Fangirl, seit ich etwa 15 bin, mein Sohn ist schon mit der Hälfte dieses Alters auf einem echt guten Weg dahin.

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Das Caricatura-Museum liegt nicht weit vom Römer, und der wiederum ist direkt am Weihnachtsmarkt. Eine glückliche Fügung (1000 Dank, H.!) ermöglicht uns, dass wir durch den dunklen Römer, durch geheime Türen, enge Gänge und schmale Wendeltreppen bis ganz nach oben unters Dach gehen und von dort aus den glitzernden Weihnachtsmarkt bestaunen können. Gleichzeitig spielen die Turmbläser (das sind die hellen Lichter auf dem Dach der Kirche im Foto rechts) und wir haben uneingeschränkte, echt exklusive Sicht darauf. Wow!

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Mit der Straßenbahn geht’s zurück ins Bahnhofsviertel und zu Nomi und ihrer Familie nach Hause. Es duftet schon sehr köstlich nach veganem Gulasch. Nomi schneidet Brot von Brot und seine Freunde auf  – nicht nur riesig, sondern wirklich unglaublich lecker. Während wir noch aufs Essen warten, knipse ich die Wohnung. Hab ich schon gesagt, dass das hier die vermutlich schönste Wohnung Frankfurts ist?

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Das vegane Gulasch, das Nomi gekocht hat, ist der Knaller. Mit Pilzfleisch – wahnsinn! Die Konistenz ist fast exakt so, wie mürbes Gulaschfleisch. Irre lecker. Dazu Brot, und zum Nachtisch nicht minder irrsinge vegane Cashewkäse. Als wäre das noch immer nicht genug, gibt es danach noch Pralinen und Schokolade von Das Bernsteinzimmer. Es ist soweit. kulinarischer Orgasmus in 3, 2, 1….BÄM!!!

Und jetzt falle ich gleich wie ein Stein in mein Gästebett und genieße ein paar Stunden Schlaf, bevor morgen noch einige schöne Kleinigkeiten auf dem Programm stehen. Mehr #12von12s gibt es, wie immer, bei Draußen nur Kännchen.

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