Nähen, schreiben, schneiden, schlafen.

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Wie jedes Jahr, kommt Weihnachten auch diesmal so überaus plötzlich – übermorgen soll es schon so weit sein. Wetter und Temperatur verlocken eher dazu, Ostereier zu verstecken, als Lieder über Schnee und klingelnde Glöckchen zu singen – ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich dieses Jahr nicht so richtig in Stimmung gekommen bin. Ich freue mich trotzdem jetzt auf ein paar entspannte, gemütliche Tage mit leckerem Essen und einfach mal Zeit, in den Tag hinein zu leben und zu tun, wozu ich Lust habe. Bevor ich mich über die Feiertage verabschiede, wollte ich euch noch ein paar Sachen zeigen und erzählen.

Letzte Woche war die Verlagsvorschau mit den Neuerscheinungen fürs Frühjahr 2016 im Briefkasten – und ja, da sind auch wieder Bücher von mir dabei. Auf eines davon will ich an dieser Stelle genauer eingehen; denn es hat mich die letzten Wochen und Monate intensiv beschäftigt:

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Eine riesige Doppelseite füllt die Vorschau auf das erste Buch, bei dem ich nicht nur Autorin, sondern auch Herausgeberin war: Nähen mit Snappap: Das ultimative Kreativpapier!* wird, soweit ich das bisher sehe, das erste Buch auf dem Markt zu diesem tollen neuen Material sein. Als ich damals kurz vor dem Launch von SnapPap mein Vorab-Testpaket geschickt bekam und damit ein bisschen herumexperimentierte, wurde mir sehr schnell klar, dass ich unbedingt ein Buch dazu machen will. Ich schlug die Idee meinem Verlag vor, und bekam schon kurz darauf grünes Licht. Dieses Buch in so kurzer Zeit zu realisieren, hat mein Verlagsteam und mich in den letzten Monaten viel Schweiß und Mühe gekostet, aber das hat sich gelohnt. Es enthält viele tolle Projekte, die die ganze Gestaltungsvielfalt von SnapPap zeigen. Große, kleine, coole und niedliche, einfache und anspruchsvollere, und allesamt mit x verschiedenen Techniken: Nähen, sticken, kleben, färben, stempeln, prägen, plotten, bedrucken, bemalen…alles dabei. Frau Scheiner und christinaa haben auch tolle Projekte beigesteuert und ich kann es kaum abwarten, bis es endlich erscheint. Das wird Anfang März so weit sein, aber natürlich kann man das Buch schon jetzt vorbestellen (natürlich auch im lokalen Buchhandel).

Snaply ist ja ausgewiesenermaßen mein liebster Blogsponsor. Die Zusammenarbeit ist herrlich entspannt und unkompliziert,IMG_20151211_151012 (1)und ich fühle mich als Bloggerin richtig schön umsorgt und beachtet. Auch dieses Jahr wieder haben die Snaply-Blogger*innen wieder ein tolles Weihnachtsgeschenk bekommen: ich durfte mich unter anderem über das neue Patchwork-Lineal mit integriertem Rollschneidemesser und einen WonderTape-Abroller freuen. Insbesondere das Schneidelineal hat mich ganz schön beeindruckt: Als ich es bekam, war ich gerade mit einem Auftrag beschäftigt, für den ich Korkleder und 3 mm-Textilfilz verarbeitete – das Lineal hat beides auf einmal problemlos durchgeschnitten! Die Handhabung ist wirklich einfach, und theoretisch kann man mit diesem Lineal und den Hilfslinien auf der Schneidematte in allen erdenklichen Winkeln zuschneiden. Da ich viel auch mit kleineren Stoffstücken arbeite, für die dieses 70 cm lange Lineal dann doch etwas unhandlich ist, wird es meine Sammlung an Patchworklinealen nicht ersetzen – aber gerade für größere Stücke eignet es sich ganz prima.

 

23538547879_e2bee8b259_zUnd noch ein Weihnachtgeschenk kam für mich frühzeitig: meine neue Matratze! Bestimmt ist euch die eve matress schon auf anderen Blogs begegnet. Ich habe schon so einige Testberichte über diese Matratze gelesen und das, zugegebenermaßen, immer ein bisschen sehnsüchtig. Schlaf ist für uns sowieso ein wunder Punkt, da das Mädchen weiterhin jede Nacht mindestens einmal gewickelt und gefüttert werden muss und, wenn man Pech hat, danach einfach mal zwei Stunden wach ist. Und laut. Es gibt viele Tage, an denen der Mann und ich vor Übermüdung gar nicht mehr wissen wohin mit unserer schlechten Laune. Dazu kommt, dass ich seit nun beinahe 5 Wochen (mal wieder) streckenweise massive Rückenprobleme habe – Bandscheibe und Ischias beidseitig zur gleichen Zeit. Die eve soll gerade für Menschen mit Rückenproblemen quasi der heilige Gral sein. Ein Kern aus Memoryschaum, der sich jedem Körper bei egal welchem Gewicht perfekt anpasst und unterstützend wirkt, umhüllt von Naturlatex oben und Reflexbasisschaum auf der Unterseite – das klingt wirklich traumhaft, wahrscheinlich nicht nur für Menschen mit wiederkehrenden Rückenbeschwerden. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich mich gefühlt habe, wie vom Weihnachtsmann persönlich geküsst, als das Angebot kam, eine solche Matratze testen zu dürfen
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Wir haben ein Familienbett und ließen uns die Matratze für „meine Seite“ schicken – 140 x 200 cm groß, zusammengepresst und eingerollt in einen verhältnismäßig handlichen Karton (der auf der Innenseite auch noch richtig hübsch aussieht, ich Verpackungsopfer). Sobald man sie rausholt und von der Plastikumhüllung befreit, beginnt sie, sich zu entfalten. Um ihre vollständige Ausdehnung zu erreichen, braucht sie einige Stunden, aber ein erstes Mal Testliegen konnte ich trotzdem schon. Meine alte Matratze war ziemlich dünn, sehr fest, beinahe hart, und damit kam ich die letzten 13 Jahre, die ich sie nun besaß, auch gut zurecht. Die eve ist komplett anders: Sie ist nicht nur schön mit ihrer leuchtend gelben Einfassung, sie macht auf den ersten Blick tatsächlich auch einen ziemlich hochwertigen Eindruck. Erstmal ist sie sehr dick, so dass mein ganzes Bett plötzlich viel höher und fast wie eins dieser Luxusbetten im Hotel wirkt. Mit meinem doch recht hohen Gewicht sinke ich vermutlich stärker ein, als leichtere Menschen – trotzdem habe ich überhaupt nicht das Gefühl, irgendwie durchzuhängen oder eine einzige große Kuhle in die Matratze zu drücken. Ganz im Gegenteil : Selbst mein hohes Gewicht fängt die Matratze sehr gut ab – darauf zu liegen fühlt sich fast wie eine Umarmung anfühlt. Jaja, kitschiger wird’s heute nicht mehr.

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Aber man fühlt sich wirklich irgendwie getragen und gut aufgehoben. Der Mann wollte nach dem Pobeliegen gar nicht mehr aufstehen. Bis ich heute Abend ins Bett gehe, lüftet die eve bei weit geöffneten Fenstern aus – leider bringt sie einen etwas unangenehmen Geruch wie nach Bastelkleber mit, der sich aber wohl innerhalb kurzer Zeit verflüchtigen soll. Da hat der viel zu warme Dezember dann wenigstens doch noch etwas gutes. Ich bin sehr gespannt auf meine ersten Nächte mit eve. Einen ausführlichen Langzeit-Testbericht wird es in etwa drei Monaten geben.23906399935_610cc49a16_z

Damit verabschiede ich mich von euch und gehe zumindest hier auf dem Blog einige Tage in Weihnachtspause. Auf instagram werde ich mich sicherlich in den nächsten Tagen mal sehen lassen. Ich wünsche euch allen ein schönes, entspanntes Fest, macht es euch schön und habt eine gute Zeit!

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3 Kommentare

  1. fujolan
    Am 23.12.2015 um 23:35:04 Uhr [Link]

    Was mich bei der Eve interessieren würde: Stört es euch nicht, dass das Außenmaterial synthetisch ist und nicht waschbar?
    Matratzen-Auflagen hin und her, so eine Matratzen-Umhüllung nimmt doch einiges an Schweiss etc. auf und was uns eher zu anderen Anbietern wie einem großen ökologischen Matratzenexperten treibt ist eben die Schwäche der AUßenseite

    • ella
      Am 24.12.2015 um 11:02:18 Uhr [Link]

      Ich sammel eure Fragen mal für den großen Testbericht :)

  2. Andrea
    Am 24.12.2015 um 02:06:57 Uhr [Link]

    Aber Sie ist doch zu kurz!? Deine Füße hängen über ;)
    Frohe Weihnachts- und Schlafenszeit für dich.

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