#12von12 im Februar

Es ist einmal mehr der 12te des Monats, und das heißt: Man kann im Laufe des Tages 12 Fotos machen, abends verbloggen, und so jeden Monat aufs neue ein paar Einblicke in seinen Alltag geben. Mal ist der 12te ein ganz gewöhnlicher Tag, mal ein ganz besonderer – es ist jeden Monat unterschiedlich. Und das macht dieses Meme, das seit jahren von Caro von DraußenNurKännchen gehostet wird, so interessant. Bei ihr könnt ihr auch alle #12von12s von vielen, vielen anderen Blogger*innen finden und angucken. Aber jetzt zu meinem heutigen Tag.

Das Mädchen quiekt um halb sechs den Mann wach, der sodann mit ihm aufsteht, und das gesamte morgendliche Gerödel (wecken, anziehen, frühstücken, Vesper richten etc.) mit allen drei Kindern alleine übernimmt, während ich noch weiter vor mich hin dösen kann. Als ich aufwache, sind der kleine Sohn und der Mann schon auf dem Sprung in den Kindergarten. Der große Sohn hat noch Fasnetsferien und bleibt zuhause beim Mädchen und mir.

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Irgendwann stehe ich dann mal auf, dusche, ziehe mich an. Ich finde keine zwei zusammenpassenden Socken für mich. Fällt aber kaum auf, oder?

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Zum Frühstück scheint mir die Sonne ins Müesli – der Himmel ist strahelnd blau, auf den Bergen in der Ferne ist frischer weißer Schnee zu sehen, und es sieht aus, als würde es ein wunderschöner Spätwintertag werden. Nach dem Frühstück muss ich eine Runde an den Rechner – Termine für die nächsten Wochen und Monate vormerken, Ferienwohnung reservieren, Kinderfreizeit bestätigen, Zugtickets für eine Geschäftsreise buchen, mit der Näherei und der Putzhilfe mailen, solcher Kram halt. Der Sohn sitzt derweil am Esstisch und malt…

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…mir ein schönes Bild <3 Wir beschließen, in die Stadt zu fahren und ich diktiere dem Sohn, was wir dort alles besorgen müssen. Er schreibt es fast ohne Hilfe fehlerfrei auf. Außerdem wünscht er sich, dass wir ein Eis essen gehen. Schließlich scheint ja die Sonne

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Wir essen also das erste Eis der Saison und sitzen dabei in der noch kühlen Spätwintersonne. Rückblickend haben wir das genau richtig gemacht, denn als wir am frühen Nachmittag nach Hause kommen, zieht sich der Himmel wieder grau zu und es beginnt zu regnen. Auf dem Heimweg bestaunen wir den Kirsch(?)baum bei uns um die Ecke, der wie jedes Jahr extrem früh blüht. Letzte Woche blühten nur einzwei Äste, jetzt bewegt er sich langsam auf seine volle Pracht zu.

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Der Ausflug in die Stadt war schön, aber zuhause spüre ich meine matschige Erkältungsbirne dröhnen. Ich stelle die Blumen, die ich mir gegönnt habe ins Wasser (Ich LIEBE Ranunkeln!), mache dem Sohn eine Pizza und mir eine scharfe Suppe.

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Die erste Teillieferung der Designerstoffe für die Stricknadelrollen ist gestern eingetroffen und ich beginne auszuprobieren, wie die Designerstoffe für die Außenseiten der Stricknadelrollen am besten mit denen für die Innenseiten zusammenpassen, welches Seidenband und welches Gummi am schönsten dazu aussieht. Für das erste Stricknadelrollenmodell schaffe ich das, dann muss ich anfangen, all das aussortierte Spielzeug und die Berge an übriger Baby-und Kinderkleidung und eine Ladung von meinem überschüssigen Handarbeitsmaterial zusammenzuräumen. Gegen 17 Uhr kommt jemand von einer Initiative für Geflüchtetenhilfe, und holt all die Sachen ab. Es ist ein ganzer Kofferraum und eine Rückbank voll. Da gehen viele, viele Kisten voller Erinnerungen an Baby-und Kleinkindzeiten dahin. Ein bisschen melancholisch macht mich das schön, aber die Erleichterung über den freigewordenen Platz und die Freude, dass die Sachen eine gute Verwendung  finden werden, überwiegt.

Normalerweise würde ich heute noch zum Sport gehen, aber ich bin zu erkältet; da macht das einfach keinen Sinn. Das war also unser 12. Februar, ein ganz normaler letzter Ferientag.

2 Kommentare

  1. Frau Jule
    Am 12.02.2016 um 21:36:46 Uhr [Link]

    wie gut, dass wir links die gleiche socke tragen. und wie bezeichnend :D
    liebst,
    jule*

    • lisa*
      Am 12.02.2016 um 23:15:01 Uhr [Link]

      …also , dass ich gestern die rechte pünkte-socke (allerdings beidfüßig) trug, finde ich mal nicht bezeichnend, da ich mich sonst auch zu den linken socken zähle. hihi.
      ein schönes wochenende & liebe grüße, lisa*

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