Was für 1 Wochenende! #snaplybackstage in Au an der Hallertau

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Leute, was ist das Leben schön! Ich bin noch ganz voller Hurra-Atome, die ich alle aus dem schönen Bayern mitgebracht habe. Dorthin war ich am vergangenen Wochenende eingeladen, um mit rund 45 anderen Bloggerinnen einen Blick hinter die Kulissen von Snaply zu werfen. #snaplybackstage hieß die Veranstaltung, für die Mr. Snaply, also Simon, und sein Team monatelang geplant und organisiert haben. Das Ergebnis war das wohl umfangreichste, großzügigste und perfekteste Blogger*innen-Event, das man sich vorstellen kann.

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(von oben nach unten und links nach rechts: Julia von lillesol und pelle, Vera von kater paule, Daniela, Simon und Isah von Snaply, meine Wenigkeit, Andrea von Jolijou.)

Ich reiste mit einem ersten Schwung weiterer Mädels bereits am Freitag an. Von Bahnhof und Flughafen wurden wir mit einem Shuttle-Service nach Gütlsdorf gebracht, wo wir in einem gehobenen Landgasthof untergebracht waren. Abends waren wir alle zu und sehr leckeren Runde Abendessen eingeladen, bei der sich schon abzeichnete, dass das ein sehr lustiges Wochenende werden würde. So richtig los ging es am nächsten Morgen: nach einem schönen Frühstück fuhr uns der Shuttlebus nach Au an der Hallertau ins Snaply-Firmengebäude. Zum ersten Mal waren wir dort alle auf einem Haufen, und es war einfach Wahnsinn, wer alles dort war. Von recht unbekannten (aber nicht minder tollen!) Bloggerinnen bis zu den ganz bekannten war ein repräsentativer Querschnitt durch die Nähblogger*innen-Szene abgebildet. Susanne von Hamburger Liebe, Andrea von jolijou, Anke von Cherrypicking, Ina von pattydoo, Pauline von Klimperklein, Rosi von Schnabelina,…und viele, viele mehr.

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(links mit Frau Scheiner, rechts mit der unzerstörbaren Pauline von klimperklein, die es auf sich nahm, in 68 Stunden nur 6 Stunden zu schlafen, um dabei zu sein.)

In jedes Mal neu durchmischten Gruppen waren wir den Tag über in 4 Workshops eingeteilt. Mein erster war „Gaudi mit Daniela“, wo wir Lebkuchenherzen mit Zuckerschrift verzierten. Hat viel Spaß (und nur ein bisschen Sauerei) gemacht. Mir der nächsten Gruppe wurde ich von Simon durch alle Hallen, Abteilungen und die Katakomben des Firmengebäudes geführt – #snaplybackstage im wahrsten Sinne des Wortes. Wir bewunderten die vielen Regalmeter voller bunter Stoffe und KamSnaps, die Sortiermaschinen, Schneidetische und erfuhren jede Menge Interessantes über die Entwicklung der Firma von einem kleinen Dawanda-und ebay-Gewerbe bis zum heutigen, immer noch im Wachstum befindlichen Unternehmen mit 30 Angestellten.

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img_20161008_180003 img_20161008_180148Zum Mittagessen brachte der Caterer drei leckere Suppen, und diese feine, heiße Kürbissuppe (mit viiiiiel Schnittlauch, denn ich liebe Schnittlauch) hat nach dem Spaziergang durch die eher kühleren Lager-Räumlichkeiten so richtig gut getan (und unglaublich lecker geschmeckt). Nachmittags durfte ich an einem Näh-Workshop von BERNINA teilnehmen. Ich hatte schon vorher zwischendurch immer wieder mit den beiden überaus netten Workshop-Leiterinnen gequatscht und konnte einfach nicht aufhören, um die QE 770 herumzuschleichen. Bisher habe ich mich nie getraut, an einer solchen Maschine probezunähen, weil mir irgendwie schon klar war, dass ich mich rettungslos in sie verlieben würde. Wir nähten uns ein wirklich schönes Armband mit Zierstichen auf SnapPap, und beim Arbeiten an der Maschine kam es natürlich, wie es kommen musste. Keine Chance, sich der Magie dieses Wunderwerks zu entziehen.

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(oben rechts: Katrin von modage und Andrea von FräuleinAn; unten links Susanne von Hamburger Liebe, Maarika von liiviundliivi, Rosi von Schnabelina und nochmal Andrea von FräuleinAn.)

Ich muss sagen, ich konnte mich nur schwer von ihr trennen – aber der letzte Workshop des Tages rief: Fabric Weaving mit Isah im SnapLab. Das SnapLab ist ein wunderschön eingerichtetes Räumchen bestehens aus drei Baucontainern, das Simon sich eingerichtet hat, um kreative Dinge ausprobieren zu können. Dass uns Fabric Weaving erwartete, hatte ich schon mitbekommen, aber als ich sah, dass Snaply ein eigenes Weaving Board samt Nadel entwickelt hatte, musste ich schmunzeln. Denn genau darüber hatten Simon, Isah und ich uns im März auf der creativa unterhalten, wo ich ganz begeistert war von dieser Technik, die ich über instagram entdeckt hatte. Und zack, 6 Monate später hat Snaply dafür eigenes Zubehör. Tja, so sind sie, die findigen Geschäftsleute ;-) Mein Werk sieht irgendwie ein bisschen aus, wie das Testbild im Fernsehen früher. Ich mag diese Technik aber sehr und werde definitiv weiter damit experimentieren.

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Nach dem letzten Workshop brachte uns der Shuttle wiederzurück zum Hotel, wo wir gerade genug Zeit hatten, uns kurz auszuruhen, den Inhalt unserer Goodie-Bags zu bewundern und uns hübsch zu machen. Auf instagram habe ich euch am Wochenende in einer Story den Inhalt meines Goodie Bags gezeigt – leider habe ich davon kein Foto, weil der Inhalt schlicht nicht auf ein einzelnes Bild passte. Es waren unter anderem zwei Meter wunderschöner Jaquard von Hamburger Liebe für Albstoffe darin, sowie alle Materialien für fabric weaving, ein kleines Schweizer Taschenmesserchen von Bernina mit Nahtauftrenner, jede Menge Ösen, Taschenbügel, Pattydoo-Stoffe und natürlich eine Auswahl der wunderschönen Sachen, die die Bloggerinnen für den Gabentisch gemacht haben.

Dann wurden wir wieder zurück zu Snaply gebracht, wo das Team den Eingangsbereich zwischenzeitlich in ein schickes Restaurant verwandelt hatte. Der Caterer lieferte ein vorzügliches Vor- und Hauptspeisenbuffet, mit ausreichender vegetarischer und veganer Auswahl; es gab viel Gutes zu trinken und später Musik und Tanz. Ich habe mich relativ früh verabschiedet und mich schon gegen Mitternacht zurück ins Hotel bringen lassen, weil ich für den nächsten Tag fit sein wollte. Der letzte Shuttle fuhr um halb vier zurück ins Hotel, und, ohne zu viel preisgeben zu wollen, waren wohl nicht wenige am nächsten Morgen wohl sehr froh über die Aspirin aus dem Begrüßungs-Goodie. Sehr weise und vorausschauend, die Snaplys. Details werdet ihr von mir nicht erfahren, denn: What happens in Au an der Hallertau, stays in Au an der Hallertau.

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(rechts: Bine von waseigenes bewundert makis knooking-Künste)

Nichts desto trotz, und obwohl wir ja am Sonntag nach dem Aufstehen auch noch packen uns auschecken mussten, erschienen fast alle pünktlich um neun zum Brunch im Frühstückssaal, der bis etwa 11 Uhr dauerte. Danach ging es mit dem Shuttle nach Freising auf den Domberg, wo Snaply das Gartenhaus für uns gemietet hatte. Es gab zwei entspannte Workshop-Möglichkeiten – Fabric Weaving und Nähen – und auch, wenn ich supergerne mehr Weben mit Schrägbändern ausprobiert hätte, konnte ich dem süßen Ruf der QE 770 nicht wiederstehen. Ich hatte schon am Vortag verabredet, dass ich gerne mal Free Motion Quilting an dieser Maschine ausprobieren würde. Also improviesierte ich mir einen kleinen Quilt Sandwich, ließ mir alles erklären und legte los. Und war, was jetzt bestimmt total überraschend kommt, natürlich absolut hingerissen. Das Ergebnis war zwar noch etwas krakelig, aber für einen ersten Versuch an einer Maschine, an der ich noch keine Übung habe, doch ganz ansehnlich. Die anderen Mädels testeten ein Produkt, das Snaply bald neu ins Programm aufnehmen wird: Recyceltes Leder, das riecht wie Leder, aussieht wie Linoleum und sich anfühlt wie Gummi.
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Danach nahm ich noch an einer Brainstorming-Runde Teil, in der wir uns mit Snaply über unsere Ideen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge für neue Produkte austauschten. Ich muss sagen, es war wirklich unglaublich spannend und inspirierend, mit 25 anderen, durchweg versierten oder sogar profesionellen Näherinnen, die alle eine Tiefe Ahnung von ihrem Metier haben, zu fachsimpeln. Das ist was, das ich sehr gerne öfter hätte.

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(unten rechts: Die wunderbare Birgit von BERNINA)

Anschließend blieb dann noch etwas Zeit zum quatschen übrig, bevor ein langes Abschiednehmen begann. Es war so, so schön mit euch, liebes Snaply-Team und liebe Blogger-Kolleginnen. Ich (und ausnahmslos alle anderen Teilnehmerinnen) haben das ja schon mehrfach gesagt, aber man kann es nicht oft genug wiederholen: Dieser Event war beispiellos. Beispiellos in seiner Großzügigkeit, in seiner hervorragenden Organisation, die wirklich alles bedacht hat und einen reibungslosen Ablauf garantierte, in seiner Herzlichkeit und familiären Atmosphäre. Zu keinem Zeitpunkt musste es irgendwem an irgendwas fehlen, und alles, was außer der Reihe gewünscht wurde, wurde auch noch möglich gemacht. Und liebe Mit-Bloggerinnen, ich freue mich sehr, dass ich euch alle kennenlernen durfte, und ich hoffe, wir bleiben über die Fernwärme des Internets verbunden. Und noch mehr hoffe ich natürlich, dass wir uns alle irgendwann mal wiedersehen!

4 Kommentare

  1. Ina | pattydoo
    Am 11.10.2016 um 18:02:02 Uhr [Link]

    Liebe Ella,
    ein schöner Bericht – genau so war’s! Es hat mich gefreut, dich kennen zu lernen und ich drück‘ dir die Daumen für den weiteren Weg!

    Bis bald & liebe Grüße aus Berlin,
    Ina

  2. Katja
    Am 12.10.2016 um 09:20:08 Uhr [Link]

    ….Fernwärme des Internets….was ein schönes Bild!

    Toller Beitrag, aus dem ganz viel Liebe spricht!
    Nur: Wie kriegst Du die Bernina wieder aus Deinem Kopf?
    Ich glaube, ihr müsst einfach zusammen kommen.
    Ich hätte Dich ewig beim Quilten beobachten können.

    Ganz liebe Grüße,
    Katja

  3. #12von12 im Oktober | ringelmiez
    Am 12.10.2016 um 22:38:05 Uhr [Link]

    […] falte ich meine neuen Stöffchen. Teils gekauft, teils mitgebracht von #snaplybackstage. Die großen Stücke von mehr als 0,5m mit meiner bewährten Comicpappen*-Methode, die kleineren zu […]

  4. MeMadeMittwoch: Dreieinhalb Röcke für mich. | ringelmiez
    Am 24.10.2016 um 12:13:25 Uhr [Link]

    […] Sehnsucht nach selbstgenähter Kleidung war dann doch irgendwie zu groß, und als im GoodieBag von #snaplybackstage dann noch jeweils ein Meter hellgrauer und anthrazitfarbener Jaquard enthalten war (ich würde euch […]

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