(Fast) #12von12 im Februar.

Gestern war mal wieder der 12te des Monats, und das heißt mittlerweile für viele Hundert Blogger*innen und Instagramer*innen: #12von12-Tag! Also anhand von 12 über den Tag verteilten Fotos erzählen, was man den Tag über so getrieben hat, und das Internet dran teilhaben lassen. Viele andere #12von12s gibt es, wie immer, bei Caro von DraußenNurKännchen

Mein gestriger Sonntag begann mit Herumschlumpern im Bett (ohne Foto), bis ich gegen neun zur Bäckerei fuhr, um der restlichen Familie Brötchen zum Frühstück zu kaufen. Für mich selbst gab es statt Frühstück aber ein paar Kreuzstiche an einem aktuellen kleinen Nebenprojekt.

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Um zehn Uhr traf ich mich mit einer Sport-Bekanntschaft aus dem Nachbar-Stadtteil, und wir fuhren zusammen die 8,5 km in die Crossfit-Box. Da mache ich gerade einen Probemonat, und besuche zweimal pro Woche ein WOD. Sehr wahrscheinlich werde ich anschließend einen Vertrag unterschreiben, denn Crossfit ist leider geil. Für alle, die sich fragen, was Crossfit ist – bittesehr.
Auf dem Programm stand ein EMOM. Also vier Runden mit jeweils vier Übungen à eine Minute. Vier mal vier Minuten volle Power. Unser gestriges EMOM bestand aus 15 Wall Balls, 12 Sumo Deadlift High Pulls, 12 Push Presses und 12 kcal Rudern. Diese Übungen haben es ziemlich in sich, und nach 16 Minuten ist man komplett am Ende. Death by EMOM. Oder auch: Was dich nicht umbringt, gibt sich auch keine Mühe. Ich liebe EMOMs.

 

 

So fertig ich hier auch aussehe, und so anstrengend das auch ist – keine zwei Stunden später könnte ich glatt nochmal. Es macht einfach Spaß und erfordert so viel Kraft und Konzentration, dass ich während des WODs immer alles andere vergesse. Dieses bis zur völligen Erschöpfung Auspowern ist oft der entspannendste Teil meines Tages.

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Wieder zuhause angekommen, gab es erst eine Dusche, dann eine Brezel und einen Apfel für mich.

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Der Mann reparierte die Kinderfahrräder, die Kinder spielten abwechselnd drinnen und draußen. Ich stickte noch ein bisschen an meinem Kreuzstich- Blumenkrans weiter und musste später einiges wieder auftrennen, weil ich einen doofen Fehler gemacht hatte. Ich machte eine halbe Stunde lang die Augen zu, bevor ich mich dran machte, das Essen zu kochen.

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Es gab ein sehr leckeres, veganes Blumenkohl-Kartoffelcurry. Das Rezept dafür stammt von Bosh!, einer Facebook-Seite, die ich euch hiermit wärmstens ans Herz lege. Die kleinen Rezept-Videos reichen mir vollkommen aus als Anleitung, die Rezepte funktionieren alle ziemlich gut und schmecken super.

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So lecker! Selbst das Mädchen goutierte das leicht scharfe Essen mit begeisterten „Nam Nam Nam!“- Bekundungen. Das ist echt immer das beste Kompliment :) Nach dem Essen spielten die Kinder noch eine Weile, der Mann machte die Küche sauber und dann brachten wir zusammen die Bande ins Bett. Ich verbrachte den Abend mit weiterer Kreuzstich-Stickerei und Netflix – und war dann irgendwann sehr plötzlich sehr müde. Das zwölfte Foto habe ich deshalb vergessen, aber viel interessanter als ich beim Zähneputzen wäre es eh nicht geworden.

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