weihnachtswichteln 2010.

zum allerersten mal mache ich beim weihnachtswichteln mit. es scheint dieses jahr eine ganz besonders große wichtelrunde zu werden und ich bin sehr gespannt, wen wir beschenken dürfen – und natürlich auch, wer unser wichtel sein wird. wer noch mitmachen möchte, kann sich bis zum 14. november bei tanja anmelden.

nähen mit der neuen (achtung: tech talk).

seit ein paar tagen befinde ich mich nach fleißiger stoffe- und vlieszuschneiderei in der tatsächlichen nähphase für die stricknadelrollen. und ich muss sagen: mein neues maschinchen macht sich wirklich gut. leider muss ich dabei zugeben, dass ich den ganzen schnickschnack, den diese maschine drauf hat, zum allergrößten teil dann doch sehr toll finde. eigentlich habe ich nach den ersten genähten metern mit der neuen pfaff schon fast nicht mehr verstanden, wie ich all die jahre zuvor mit victoria so präzise arbeiten hinbekommen habe. klingt jetzt sicher sehr pathetisch, aber es fühlt sich tatsächlich ein bisschen so an, als hätte ich während der letzten jahre die evolution vom rad zum porsche verpennt. tse. und trotzdem ist mir all die knöpfchentechnik gleichzeitig noch ein kleinwenig unheimlich. bei victoria konnte man, wenn’s klemmte, einfach aufschrauben und in ihren eingeweiden nach der ursache suchen. bei der neuen maschine bekomme ich eine fehlermeldung auf dem display und muss das ganze ding dann wahrscheinlich gleich einschicken. aber das ändert nichts an meiner verknalltheit in die neue pfaff. das fängt schon mit der einfädelhilfe an. working with my new sewing machine. die ist bestimmt nicht notwendig, aber halt doch recht komfortabel. oder die schicken patchwork- und quilt- nähfüßchen. working with my new sewing machine. schon sehr praktisch, sich beim nähen einfach an einem kleinen roten strich orientieren zu können, um zu wissen, wann man anhalten und den stoff drehen muss, um an der nächsten kante gleich die exakte nahtzugabe zu haben. auch der quiltfuß mit kantenführung in der naht macht vieles einfacher. beides geht jetzt viel zuverlässiger und entpannter, als wenn man das per augenmaß abschätzen muss. richtig gut gefällt mir auch das automatische vernähen. mal zum vergleich: so sah eine nahtsicherung per händisch betätigtem rückwärtsgang mit victoria aus: working with my new sewing machine. …und so macht die neue pfaff das automatisch:

working with my new sewing machine. wie sie sehen, sehen sie fast nichts. mein präzisionsverliebtes herzchen hüpft ein bisschen ob dieses deutlich sichtbaren unterschieds – was sich fortsetzt bei so nettem zubehör wie zu beispiel der quiltführung.

working with my new sewing machine.

wenn ich parallel verlaufende nähte steppen will – wie etwa beim nähen der einzelnen fächer in den stricknadelrollen – stelle ich einfach den gewünschten abstand mit der quiltführung ein. „früher“ musste ich dazu immer linien abmessen und vorzeichnen. jetzt geht das ohne diesen arbeitsschritt und noch dazu präziser. und überhaupt. sagte ich schon, dass ich verknallt bin?. und ich glaube, das wird was festes mit der neuen maschine und mir.

upgrade.

es ist zeit, sich von victoria zu verabschieden.

goodbye, victoria!

victoria war während der letzten zehn jahre eine oftmals zickige, aber durchaus treue begleiterin. sie war langsam, sie war laut, sie hatte nur sehr wenige funktionen und war oft etwas umständlich in der handhabung. wenn ich mit ihr nähte, klapperte und wackelte die glühbirnenabdeckung; war gleichzeitig der laptop an, begann das licht der schreibtischlampe zu zittern. und trotzdem habe ich mit ihr jedes noch so komplizierte nähprojekt doch recht präzise und sauber zuende genäht bekommen. meine oma sagte immer: „wer nähen kann, dem reicht die einfachste maschine. wer nicht nähen kann, dem hilft auch so ein neumodisches ding nicht weiter!“ recht hat sie gehabt. aber jetzt muss victoria trotzdem den platz auf dem arbeitstisch räumen, in ihr retendomizil im schrank umziehen und platz machen für eben genauso ein neumodisches ding mit display und lauter kleinen tasten.

hello, baby.

platz für diese meine neue nähmaschine. ich habe mich für eine pfaff expression 2.0 entschieden. die zählt schon zu den quiltmaschinen, wenn sie auch (im gegensatz zu ihrer großen schwester, der am besten ausgestatteten expression 4.0) ohne ein paar quilting-spezifische besonderheiten daherkommt. sie hat beispielsweise keinen fadenschneider und keinen kniehebel. das mit dem fadenschneider ist ein kleiner wermutstropfen; auf den kniehebel verzichte ich mit bald zwei nebenher herumwuselnden dauerspielgästen in meiner nähwerkstatt sicherheitshalber gerne. außerdem hat sie einige quilt- und zierstiche weniger – aber insgesamt von beidem immer noch mehr als genug. überhaupt hat sie im gegensatz zu meiner alten maschine irre viele kleine extras und funktiönchen – mehr, als ich eigentlich brauche und es ist immer noch vieles dabei, was ich als überflüssige spielerei bewerte.

equipment.

dazubestellt habe ich neben einigen quilt- und patchworkspezifischen nähfüßen und führungslinealen auch noch einen anschiebetisch. damit kann ich meine arbeitsfläche ein ganzes stück vergrößern, was für die arbeit an quilts eine sehr sinnvolle hilfe ist. (der anschiebetisch wird allerdings erst noch nachgeliefert, so dass ich ihn momentan noch nicht präsentieren kann.)

meine ersten nähversuche mit der neuen maschine haben mich ziemlich geflashed. wie unglaublich schnell sie näht im vergleich zu meiner alten maschine! und wie leise! und sie wackelt nicht! und es klappert nichts, während sie näht. natürlich habe ich auch einige der zierstiche ausprobiert. neben herzchen und sechs verschiedenen sorten blümchen kann ich nun auch nähte mit schildkröten, ameisen und x anderen schnickschnack- stichen verzieren. okay, ich gebe zu, ich finde das doch irgendwie niedlich. noch viel spannender finde ich aber das reportoire an quiltstichen. ich kann mir gut vorstellen, dass farblich abgesetzte zier- quiltnähte auf schlichten, einfarbigen stoffen ziemlich hübsch aussehen können…oh, all die möglichkeiten…
diese maschine und die aussicht auf das arbeiten mit ihr lässt mich schon den ganzen tag dauerhaft grinsen. der wahnsinn :) ab sofort stürze ich mich nicht nur mit noch mehr freude und feuereifer, sondern auch professioneller ausstattung auf alle ausstehenden und noch kommenden quiltaufträge. juhu!

zwei.

heute vor zwei jahren wurde der große sohn geboren.

two.

king for one day.

was für ein wunderbarer kleiner junge aus ihm geworden ist. ein kleiner quatschkopf, der uns oft zum lachen bringt. ein kleiner schmusebär, der streicheleinheiten genauso gerne verteilt, wie er sie selbst gerne bekommt. ein kleiner musiker, der gerne tanzt, singt, flöte und xylophon spielt und völlig außer sich gerät vor freude, wenn man die musik aufdreht und mit ihm durch die küche hüpft.

king for one day.

ein kleiner pedant, der jeden winzigen krümel und jede staubfluse einzeln anmahnt und zum mülleimer trägt. ein begeistertet aufräumer, ein bücherwurm, ein träumer, ein entdecker, ein großer bruder.

little friends.
wir sind sehr gespannt, was er uns noch alles zeigen, wie er sich weiterentwickeln wird und was wir in zukunft mit ihm erleben dürfen.

eulennachschub.

gute nachrichten für alle fans des nachteulen- stoffs: ich konnte noch weitere 2 meter davon ergattern. als alternative habe ich nocheinen weiteren schönen eulenstoff mitgebracht:

wer dieses jahr noch eine stricknadelrolle genäht haben möchte (aus diesem oder einem anderen stoff), sollte sich am besten gleich bei mir melden, denn ich stecke gerade mitten in der stricknadelrollen- produktion für weihnachten. wenn diese produktionsrunde durch ist, muss ich noch viele andere projekte abarbeiten. weitere stricknadelrollen werde ich dann erst wieder nächstes jahr nähen.