#12von12 im Januar – Ein Tag, der eigentlich anders geplant war.

Es ist mal wieder #12von12- Zeit, wie an jedem 12. eines jeden Monats. Ich liebe dieses Meme, weil man da so herrlich in den Alltag der anderen reinspickeln kann (alle gesammelt auf Instagram unter dem Hashtag #12v12 bzw. #12von12 und bei Draußen Nur Kännchen) und auch mir macht es Spaß, an diesem Tag 12 Fotos von meinem 12ten zu posten.
Heute hätte ich gerne Fotos von Sushi gezeigt, denn eigentlich war ich mit Caro zu einem Lunchdate verabredet. Aber dann fing der Tag schonmal ganz anders an, als geplant.

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Der Sohn, der gestern schon verdächtigerweise direkt nach der Schule einfach einpennte, und abends schon um halb sieben ins Bett ging, wacht mit Fieber und Halsschmerzen auf. Keine Schule für ihn, kein Sushidate für mich. Buhuhu! Nunja. Zum Frühstück mache ich mir ein Müesli, wie immer in letzter Zeit. Seit Jahren ist das Bircher Müesli von Allos meine liebste Wahl, aber die getrockneten Apfelstücke darin, die mag ich einfach nicht und sortiere sie aus.

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Auch mit 8 Jahren scheint die beste Medizin für den Großen Schlaf und Körpernähe zu sein. Er will, dass wir uns zusammen in mein schmales Bett kuscheln. Ich sitze am Kopfende, er liegt mit dem Kopf am Fußende. Ich arbeite, während er mit heißen, roten Wangen sein Fieber ausschläft. In einer Pause bestelle ich mir einen Schwung neuer Sportklamotten. Obwohl die letzte Bestellung noch nicht so lange her ist, rutschen mir die Tights beim laufen schon über den Hintern. Ich habe sie mit Knöpfen und Knopfgummi gehackt, aber auch das wird nicht mehr lange zuverlässig halten. Für Sport-, Ernährungs- und Fitnessdinge habe ich mir übrigens einen dritten Instagram-Account eingerichtet. Wer mag, bleibt bei @carry_my_weight_ella immer auf dem Laufenden. Ich habe mich dazu entschieden, weil nicht jede*r Content dieser Art lesen möchte und insbesondere Abnehmcontent bei nicht wenigen Leuten unangenehm bis übel triggert. Meine abgelegten Klamotten gibt es weiterhin auf @ringelmiez_flohmarkt.

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Alte Tradition: Kein #12v12 ohne Spülmaschinenfoto. Ich mache die Küche ein bisschen klar Schiff. Der Mann bringt die große Tochter und einige Einkäufe nach Hause. Da wir Freitag und Samstag wegen eines Sportevents und einer Veranstaltung an der Schule komplett eingespannt sind, müssen wir den Wochenendeinkauf größtenteils schon heute erledigen. Ich finde es immer noch blöd, dass wir hier keinen rewe oder anderen Supermarkt mit Lieferservice haben; für solche Krankheitsfälle wäre das echt Gold wert und der Mann müsste dafür nicht seine Mittagspause ausdehnen.

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Die kleine Tochter kommt mit dem Kindergartenbus nach Hause. Dann gibt’s Mittagessen: Tortellini für die Mädchen; der Sohn mümmelt ein vom Einkauf mitgebrachtes Croissant. Für mich gibt es Reis mit TK-Gemüse und Sojajoghurt. Danach macht die große Tochter Hausaufgaben.

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Eigentlich wäre der Sohn heute zu seinem Tierpflege-Nachmittag gefahren, was natürlich auch ausfällt. Der Nachmittag besteht stattdessen aus Bügelperlenbildern, dem Heizungsableser, der auch die Rauchmelder testet, einem Film für die großen Kinder, noch einem bisschen mehr Arbeit für mich. Außerdem Küche in Ordnung bringen, Wäsche machen, Mails bearbeiten.

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Dann räume ich das Atelier noch ein bisschen auf und gebe den Fliegenpilz-Ketten, die ich neulich gemacht habe, einen schönen Platz an der Wand. Zu Weihnachten habe ich schon einige kleine Kinder im Freundeskreis mit solchen Ketten beschenkt und dann gleich ein paar auf Vorrat gemacht. Ich finde sie einfach supersüß.
Ziemlich stinkig hingegen macht mich die Gebührenerhöhung von Dawanda, über die ich mir nochmal auf facebook Luft machen muss. Eigentlich sehr wundersam, dass es deswegen noch keinen richtig großen Shitstorm gegeben hat. Die Quasi-Verdopplung der Gebühren hat für mich (und mit Sicherheit auch für viele andere Dawanda-Verkäufer*innen) fatale Auswirkungen, so dass ich meinen Shop dort vermutlich schließen und mich um eine Alternative kümmern muss. Ich werde beizeiten nochmal ausführlicher dazu schreiben. Ein ganz schön unspektakulärer, ziemlich langweiliger Tag also. Wäre der 12te mal morgen oder übermorgen gewesen, da ist hier mehr los!

Hallo, 2017! – Was ich mir fürs neue Jahr so vorgenommen habe.

Jaja, ich weiß – der Januar ist schon fast halb rum, und ich komme erst jetzt aus dem Quark, das neue Jahr und euch im neuen Jahr zu begrüßen. Die letzten paar Wochen brauchte ich dann doch einfach ein bisschen Ruhe von der Internet- Außenwelt, um mich einfach mal wieder ganz auf das Leben hier zu konzentrieren. Und das war reichlich anstrengend, vor allem der unausgelasteten Ferienkinder wegen. Wir hatten in den Ferien zwar auch viele tolle und entspannte Momente, schöne Stunden mit lieben Freund*innen, eine echt nette kleine Silvesterparty und viel Freude an klirrender Kälte und Schnee – aber insgesamt ist mir der Start ins neue Jahr reichlich schwer gefallen. Und eine ausgewchsene Blog-Blockade habe ich mir noch dazu eingefangen.

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Als gestern alle aus dem Haus waren, und ich die Wohnung wieder für mich alleine hatte, habe ich sehr aufgeatmet. Das neue Jahr steht quasi mit verschränkten Armen und ungeduldig wippendem Fuß in meinem Atelier und wartet dringend darauf, dass ich endlich mal loslege. Und genau das tue ich hiermit, zeige der Blog-Blockade das Schweige-Einhorn , denn es gibt viel zu tun. Viele der Dinge, die dieses Jahr anstehen,  zählen auch zu den Sachen, die ich mir für 2017 so vorgenommen habe, und die erstmal noch ein bisschen geheim bleiben sollen, ich will euch ja die Überraschung nicht versauen :)

 

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Aber natürlich habe ich auch ganz klassische Neujahrsvorsätze. Ich will weiterhin auf meine Gesundheit achten und noch fitter werden. Dieses Jahr möchte ich mit dem Laufen anfangen und im September einen 5k-Wettkampf mitlaufen. Das wird weiterhin Auswirkungen auf Ringelmiez haben, denn das Training nimmt schon einige Stunden jede Woche in Anspruch, so dass ich meine Ringelmiez-Zeit genau einteilen und Projekte priorisieren muss. Wahrscheinlich wird es daher dieses Jahr auch keine Auftrags-Quilts geben – was aber nicht bedeutet, dass von mir gar kein Quilt- und Nähcontent zu erwarten ist :) Ganz im Gegenteil: Meine wiedererlangte Mobilität macht es mir überhaupt erst wieder so richtig möglich, an der Nähmaschine zu arbeiten – ganz ohne Schmerzen und mehrere Stunden am Stück! Genau heute habe ich übrigens mein einjähriges Gym-Jubiläum: Heute vor genau einem Jahr habe ich mich da angemeldet. Mittlerweile habe ich auf instagram einen eigenen Account für Fitness-, Ernährungs- und Abnehmdinge, und weil das Interesse so groß ist, werde ich vermutlich auch bald ausführlich über all das schreiben :)

 

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Ich will weniger kaufen, und stattdessen ein gutes Stück meines wirklich üppig ausgestatteten Handarbeits- und Craftinglagers aufbrauchen. Da gibt es so viele tolle Materialien, die schon viel zu lange ungenutzt herumliegen! Und das mündet in einen weiteren Vorsatz: Mehr selbst machen, vor allem an Kleidung, aber auch allgemein. In den Ferien habe ich damit schonmal angefangen, und dem großen Sohn ein paar langärmlige Shirts genäht. Jersey-Reststücke habe ich zu Babymützen nach klimperklein vernäht, um für die nächsten paar Babys, die im Freundes- und Bekanntenkreis geboren werden, immer ein kleines Willkommensgeschenk parat zu haben. Ich freue mich auch sehr darauf, endlich wieder Kleidung für mich selbst nähen zu können – ohne dass die 8 Wochen später schon wieder zu groß ist. Ich hoffe, dass ich im Laufe dieses Jahres mit dem Abnehmen „fertig“ werde, und dann wieder eine stabile Kleidergröße erreiche. Und dann werde ich mir die Finger wund nähen mit all den schönen Stöffchen, die ich schon lange hier horte.

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Die Gewinner*innen der Dezember-Verlosungen dürfen sich auch bald auf ihre Post freuen – und es wird nicht lange dauern, bis es hier schon wieder was zu gewinnen gibt. Für 2017 wünsche ich mir auch, dass ich dauerhaft wieder regelmäßiger bloggen kann. Und dass ihr mir gewogen bleibt, und wir viele schöne Ideen und kreative Projekte teilen werden dieses Jahr. Herzlich willkommen also, 2017 :)

Schnelle Durchsage: Kurzfristig wieder Stricknadelrollen im Shop!

Juhu! Wie versprochen hat die Näherei kurz vor Weihnachten nochmal einen kleinen Schwung Stricknadelrollen geliefert. Solange der Vorrat reicht, sind jetzt wieder ein paar Leilanis, Dotties mit grauem Band und „Sorelle“, ein wunderschönes neues Design im Shop erhältlich. Wenn ihr bis zum 15. 12. bestellt und schnell, sollte euer Schätzchen noch vor Weihnachten bei euch sein! Ich freue mich auf eure Bestellungen!

Hier geht’s zu meinem Dawanda-Shop!

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MEGA-GiveAway-Dezember, Teil 2: Menstruations- und Intimhygiene mit Ruby Cup und Kulmine

Dieser Blogpost enthält Werbung.

Der Dezember steht im Zeichen der Geschenke: Welche kaufen, selber machen, sich wünschen. Und manchmal auch: einfach unerwarteterweise selbst welche bekommen. Die Gelegenheit dazu habt ihr diesen Monat gleich mehrfach hier bei mir auf dem Blog. Im Laufe der letzten Monate haben sich so viele tolle Sachen angesammelt, die ich nie geschafft habe zu verlosen. Dafür haue ich sie jetzt alle hintereinander raus. Alle dieser Verlosungen haben eine gemeinsame Deadline, und zwar den 15. 12. 2016  – ganz einfach aus dem Grund, dass ich dann alle Gewinner*innen auf einmal auslosen kann und auch nur einmal zur vorweihnachtlich überfüllten Post fahren muss. Wenn ihr teilnehmen wollt, kommentiert einfach unter dem jeweiligen Blogpost. Ihr könnt an so vielen der Verlosungen teilnehmen, wie ihr wollt, aber bitte pro Blogpost nur einmal kommenteieren. Teilnahme ab 18 Jahre, der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung nicht möglich. Viel Glück!

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Disclaimer: Im nachfolgenden Text geht es um Frauen menstruierende Menschen und Menstruation. Nicht alle Frauen menstruieren und nicht alle menstruierenden Menschen sind Frauen. Ich werde die Dinge im folgenden Artikel beim Namen nennen und zum Beispiel von Blut, und nicht von „Flüssigkeit“ sprechen.  Anders als in mancher Fernsehwerbung verbreitet wird, menstruieren Frauen Menschen mit Uterus nämlich gar nicht in hellblau und dünnflüssig.

Mein Blogpost von vor mittlerweile fast drei Jahren über den RubyCup, die Menstasse meiner Wahl, wird immer noch sehr häufig aufgerufen und verlinkt. Zwischenzeitlich habe auch auch mal eine Menstasse aus der Drogerie als Backup für unterwegs ausprobiert, und kam damit gar nicht zurecht – das Material war mir einfach zu steif, die Menstasse war permanent spürbar und das hat einfach gestört. Seit einigen Monaten habe ich nun noch einen zweiten RubyCup und nach wie vor bin ich in jeder Hinsicht begeistert von dieser körperfreundlichen, sicheren und nachhaltigen Möglichkeit, Mensblut aufzufangen. Alles dazu könnt ihr im oben verlinkten Artikel nachlesen.

img_20161211_130330Was ich mich bisher nie getraut habe ist, zu diesem Zweck Binden zu verwenden. Als Teenie habe ich das mal ausprobiert, aber schon damals fand ich das irgendwie eklig, außerdem hielten die Binden nie da, wo sie sollten und in der Stärke, wie ich sie brauchte, hatte ich immer so ein „Windelgefühl“ und auch den Eindruck, dass die Binde sich durch die Kleidung sichtbar abzeichnet (was vermutlich Blödsinn ist, aber es reicht ja, solche Bedenken im Kopf zu haben, um sich Unwohl zu fühlen). Noch viel weniger hätte ich mir vorstellen können, Stoffbinden zu verwenden, wie es in den letzten Jahren immer mehr Frauen tun. Meine Regel ist einfach sehr stark und ich will einfach nicht die ganze Zeit befürchten müssen, es könnte irgendwas daneben gehen; ich mag auch das Gefühl eines blutgetränkten Fremdkörpers in der Unterhose einfach nicht. Ich kenne viele Frauen, die Stoffbinden nutzen und damit wunderbar zurechtkommen, aber ich traue mich das momentan noch nicht.
Als vor einigen Wochen die Anfrage kam, ob ich Kulmine mal testen möchte, habe ich aber doch zugesagt: Nicht wegen der Binden, sondern weil die auch Slipeinlagen haben. Drei Schwangerschaften und eine lange Zeit mit sehr viel Übergewicht sind an meinem Beckenboden nicht spurlos vorbei gegangen, so dass Husten und Niesen manchmal zu einem Thrill der eher unangenehmen Art werden. Ich habe deswegen schon ab und zu normale Slipeinlagen getragen, aber ach, die verrutschen halt auch wie sonstwas, und außerdem der Müllberg, die Schadstoffbelastung und überhaupt. Sollte ich mit wiederverwendbaren, haut- und umweltfreundlichen Slipeinlagen von Kulmine zurechtkommen, wäre das ja eine tolle Alternative.

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Bekommen habe ich vier verschiedene Modelle: ein kleines klassisches mit Flügeln, ein größeres klassisches mit Flügeln, eine Falt-Slipeinlage mit Flügeln, und eine Falt-Slipeinlage ohne Flügel. Es gibt außerdem noch drei weitere Modelle: speziell für Tangas, ganz einfache ohne Befestigungsmöglichkeit und welche für Männer Menschen mit Penis. Die Slipeinlagen kommen mit jeder Menge Informationsmaterial über Idee, Herkunft der Materialien, Produktion und Verwendung. In den beiliegenen Broschüren erfährt man zum Beispiel, wie man die regulären Slipeinlagen falten muss, um sie in Tangas tragen zu können, oder wie man benutzte Exemplare faltet, um sie unterwegs hygienisch transportieren zu können (was bei Binden vermutlich relevanter ist, als bei Slipeinlagen). Auch über Saugkraft, Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen und die Pflege der Binden lernt man alles Notwendige.
img_20161211_130409Ich teste die Slipeinlagen von Kulmine nun seit vier Wochen. Ich komme mit allen Modellen gut zurecht, mag aber die klassischen Slipeinlagen mit Flügeln am liebsten. Vom ersten Moment an begeisterte mich der Gleiche Punkt, den ich auch bei den Ruby Cups so schätze: man spürt sie nicht. Sie sind so weich und zart, dass sie einfach ganz vornehm aus der Wahrnehmung verschwinden. Kein Fremdkörpergefühl, kein Schwitzen, kein Knistern, kein Windelgefühl. Sie tun, was sie sollen: Nämlich mich vor unangenehmen Momenten bewahren, wenn mein Beckenboden bei Belastung mal nicht dicht hält. Passiert das unterwegs, kann ich die Slipeinlage einfach zusammenfalten und in einen kleinen ZipLock-Beutel stecken und ein frisches Exemplar einlegen. Natürlich schieben sich auch diese Slipeinlagen bei der Benutzung zusammen – das ist wahrscheinlich immer so, wenn man nicht gerade eine deutliche Oberschenkellücke hat. Aber zumindest bleiben die Kulmine Slipeinlagen ausreichend an Ort und Stelle, um weiterhin ihren Dienst tun zu können. Bei herkömmlichen Slipeinlagen hatte ich da schon wirklich die wildesten Fehlfunktionen – beispielsweise, wenn sich die Klebeflügel vom Slip gelöst und an meinem Oberschenkel wieder angeheftet haben…den Rest überlasse ich eurem Kopfkino ;-)

Mein Fazit: Mit den Slipeinlagen von Kulmine komme in vielerlei Hinsicht deutlich besser zurecht, als mit herkömmlichen Slipeinlagen. Die Aspekte der Schadstofffreiheit, haut- und umweltfreundlichkeit, sowie Nachhaltigkeit überzeugen mich sowieso. Ich bin zuversichtlich, dass ich mit dem alltäglichen Gebrauch mit der Zeit bestimmt auch noch mehr Routine bekomme und ein noch besseres Körpfergefühl dafür, ob die Slipeinlage noch richtig sitzt. Ich werde mir definitiv noch einige weitere Kulmines zulegen.

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Für euch gibt es heute zu gewinnen: Ein Set Kulmine Slipeinlagen, wie ich es auch bekommen habe, so wie 2 x 1 Rubycup wahlweise in small (pink) oder in medium (lila). Um zu gewinnen, hinterlasst bitte einen Kommentar unter diesem Blogpost und schreibt dazu, ob ihr das Slipeinlagen-Set von Kulmine gewinnen wollt oder einen Ruby Cup – und gebt bitte an, in welcher Größe ihr den Ruby Cup möchtet. Wer sich für das Slipeinlagen-Set entscheidet, erklärt sich automatisch damit einverstanden, dass ich im Falle des Gewinns Name und Anschrift an Kulmine weiterleite, damit euch der Gewinn zugeschickt werden kann. Alles klar? Dann viel Glück!

Links zum Wochenende: Maria L., Gewalt gegen Frauen, Frauenbild.

Jeden Freitag zeige ich euch hier, was mir in letzter Zeit im Internet so interessantes vor die Füße geschwemmt wurde. Thematisch völlig durchmischt, aber immer mehr oder weniger stark politisch geprägt.

CN: Gewalt gegen Frauen, sexuelle Gewalt, Mord

Mitte Oktober wurde in Freiburg, der Stadt in der ich lebe, eine junge Studentin vergewaltigt und ermordet; wenige Wochen später kam eine Joggerin in einem Ort nicht weit von hier auf ähnliche Weise zu Tode. Der erste der beiden Fälle scheint sich der Aufklärung zu nähern: Als mutmaßlicher Mörder der 19jährigen Maria L. wurde ein aus Afghanistan geflüchteter junger Mann gefasst. Schon seit Wochen schreiben viele große Medien über „Risse im Idyll“ unserer Stadt und über die Verunsicherung ihrer Bewohner. Es ist ganz schön komisch, in vielen großen Zeitungen zu lesen, wie das Leben hier seit den Morden angeblich so ist, und wie man sich hier so fühlt (in den wenigsten dieser Artikel erkenne ich mich oder meine Stadt wieder). Mir wird übel, wenn ich die Reaktionen auf die Bekanntgabe der Verhaftung des Täters aus gewissen politischen Ecken lese:

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Es ist auch bezeichnend, wenn man als Frau vorhat mit dem Laufen zu beginnen, und sich die ersten vorbereitenden Gedanken dafür nicht um die richtigen Laufschuhe drehen, sondern um die beste Heimweg-App. – oder darum, ob man sich als Frau überhaupt trauen kann, in der Natur joggen zu gehen und sich nicht vielleicht doch auf das Laufband im Fitness-Studio beschränken sollte. Noch viel merkwürdiger und gruseliger ist das alles geworden, seit die Herkunft des mutmaßlichen Täters feststeht – denn seither ist eine ziemlich weirde Diskussion im Gange, über die Bundesgrenzen hinaus. Weird, weil zum Beispiel das Frauenbild von Flüchtlingen diskutiert wird. Als wäre unser Frauenbild hier total in Ordnung.

Weird deshalb, weil so getan wird, als seien Frauen erst in Gefahr, seit Deutschland so viele geflüchtete Menschen aufgenommen hat. Als hätte für Frauen vor diesem Mord keine Notwendigkeit für eine Heimweg-App bestanden. Weird ist das alles auch, weil die Gewalt, die (vor allem auch deutsche) Männer Frauen jeden einzelnen verdammten Tag antun, vor den Taten einiger weniger geflüchteter Männer total in den Hintergrund tritt und scheinbar als hinzunehmendes Risiko angesehen wird. Es macht mich vieles an diesem Thema wütend und verzweifelt. Was mich tröstet: Dass auf die Menschen in meiner Stadt Verlass ist. Da rotten sich 10 AfD-Hansel zu einer Demo auf – und es kommen über 200 Freiburger*innen zur Gegendemo.

Gestern hielten über 300 Menschen, überwiegend afghanischer Abstammung, eine Mahnwache für die getötete Studentin ab – und können das in dieser Stadt auch einfach, ohne attackiert zu werden und mit Unterstützung durch Freiburger Bürger*innen. Das ist mein Freiburg, dass trotz punktueller Verunsicherung zusammenhält.

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Mehr habe ich diese Woche leider nicht für euch – ich hoffe nächstes Mal werden die Wochenend-Links thematisch wieder etwas vielfältiger.