Besser schlafen, die zweite: Das eve Kissen.

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Screenshot_2016-06-21-10-15-18Gar nicht so lange ist es her, da habe ich euch über meine Erfahrungen mit der eve mattress berichtet, die ich testen durfte. Schlaf ist bei uns ein heikles Thema, denn davon haben wir irgendwie immer zu wenig. Und was wir an Schlaf abkriegen, ist oft unruhig, weil sich einer der Jungs zu uns ins Bett mümmelt, und das bei Kindern jenseits der Knuddelbärchen-Körpergröße meistens nur noch in der Theorie total schnuckelig und gemütlich ist. Außerdem ist da noch das Mädchen, das (wahrscheinlich aufgrund seiner Behinderung) fast jede Nacht mindestens einmal gefüttert und gewickelt werden muss, und danach manchmal einfach stundenlang wach (und laut) bleibt. Natürlich teilen der Mann und ich uns all das, aber von erholsamem Schlaf können wir beide leider trotzdem nur selten ein Lied singen. Was mein Aktivitäts-und Schlaftracker* mir nach jeder Nacht anzeigt, ist teilweise so frustrierend, dass ich schon überlege, meinen Schlaf doch nicht mehr zu tracken. signifikant über sechs Stunden komme ich nur, wenn ich Abends arbeit liegen lasse, um früher ins Bett zu gehen – was ich oft tue, seit ich den Tracker habe. Diese sechs Stunden sind also schon Luxus, davor waren es oft kaum weniger als fünf.

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Lange Rede, kurzer Sinn: Nachvollziehbarerweise war ich gleich Feuer und Flamme, als ich erfuhr, dass es von eve nun auch Kissen gibt, die die Schlafqualität spürbar verbessern sollen und habe sofort „JA!!“ gerufen, als ich gefragt wurde, ob wir das testen möchten. Wir bekamen 2 Kissen gestellt, eins für den Mann und eins für mich, die in gewohnt schön designter Verpackung bei uns ankamen. Die Kissen sind mit 42x 66 nur etwa halb so groß wie gängige Kissen und können mit Standardbezügen in 50×70 cm bezogen werden. Der Kern aus Viskoseschaum passt sich, ähnlich wie die Matratze, jedem Druckpunkt perfekt an und und entspannt sich bei nachlassendem Druck sofort wieder.

Ein von ella (@ringelmiez) gepostetes Video am


Das Mädchen demonstriert das hier mal schön für euch und man sieht schon: Es scheint sich ganz wohl IMG_20160609_144301darauf zu fühlen. Aber nichts da, kleine Nachtaktivistin, das Kissen ist meins! Wir testen nun schon seit einigen Tagen, und ein ausführlicher Testbericht wird in etwa 2 Wochen folgen. Nur eins möchte ich vorab schon verraten: Der Geruch des Kissens fällt deutlich schwächer aus, als bei der Matratze und es muss auch wesentlich kürzer auslüften. Unsere Kissen wurden morgens geliefert, verbrachten den Tag auf dem Balkon und waren abends einsatzbereit. Schonmal ein Pluspunkt! Alles weitere dann zu gegebener Zeit :)

 

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Ein kreativer Nachmittag mit Katzen, Eulen, Bären und Kühen.

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Neulich schickte mir mein Lieblings- Blogsponsor Snaply wieder mal ein Päckchen. Darin enthalten war das brandneue SnapPap-Nähset, das Snaply in Zusammenarbeit mit Frau Scheiner entwickelt hat.

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Das Set enthält Stanzteile für insgesamt sechs Brustbeutel: 2x Frosch, 2x Fuchs und 2x Eule. Stickgarn, kleine Plastik-Nähnadeln und Kordeln sind auch dabei, und eine Anleitung gibt es natürlich auch. Das Prinzp ist denkbar einfach: Die Stanzteile werden frei mit den entsprechenden Tiergesichtern bemalt, mit einfachen Nähstichen zusammengenäht (4 geeignete Grundsticharten sind in der Anleitung erklärt), und zum Schluss mit einer Kordel versehen, damit man sich den Brustbeutel auch um den Hals hängen kann.

 

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IMG_20160616_161857Den heutigen (mal wieder verregneten) Nachmittag habe ich mit meinen Jungs und diesem Bastelset verbracht – ich LIEBE es so sehr, mit meinen Kindern kreativ zu sein! Egal, wie anstrengend und fordernd sie sonst manchmal sind, beim Malen, Basteln und Werkeln sind sie immer super entspannt und fokussiert, und es herrscht immer eine geschäftige, vertiefte und fröhliche Stimmung am Tisch.Auf instagram hatte ich schon gesehen, dass manche aus dem als Frosch gedachten Stanzteil einen Bären gemacht hatten, und so entschied sich der große Sohn in der ersten Runde für einen Bär, und der kleine für eine Eule, und sie malten mit Buntstiften. Derweil überlegte ich, ob man auch die anderen Stanzteile noch zu anderen Tieren modifizieren kann. Und: man kann! Aus dem eigentlichen Fuchs habe ich eine Katze gemacht, in dem ich das Fuchsgesicht unten abgerundet und aus seiner Blesse Tigerkatzenstreifen gemacht habe. Die Löcher, die dann am Kinn der Katze fehlen, habe ich einfach mit Hilfe einer Lochzange ersetzt. Meine Katze wurde eine rote Tigerkatze mit grünen Augen; das in der Packung enthaltene orangefarbene Stickgarn passte ganz hervorragend dazu.

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In der zweiten Runde wollte der große Sohn dann auch so eine Katze machen, und ich malte ihm die Umrisse des Katzengesichtes vor. Diesmal malten auch die Kinder mit Wasserfarben. und der Sohn hatte großen Spaß beim ausmalen der Vorlage. Der kleine Entschied sich für einen Bären. Er wollte nichts vorgezeichnet haben, aber ihm fällt es noch schwer, das Tiergesicht mit den einzelnen Komponenten in der richtigen Größe und Form zu bemalen. In dieser Runde machte ich aus der eigentlichen Eule eine Kuh – das geht erstaunlich gut, man muss nur den Eulenschnabel in einen „Kuh-Pony“ verwandeln.

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Wir hatten total viel Spaß mit unseren Nähsets und sind alle zufrieden mit unseren Ergebnissen. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich das Nähset wunderbar eignet, um etwas Ruhe in einen trubeligen Kindergeburtstag zu bringen, oder auch eine schöne Idee ist, um Weihnachtsgeschenke zu produzieren.

Verbesserungsvorschläge:

So, wie es ist, würde ich sagen, dass sich das Set für Kinder ab 8 Jahren aufwärts eignet, sie schon weit genug abstrakt denken können, um die Tiergesichter passend auf die Stanzteile zu bringen. Für kleinere Kinder würde ich mir eine Variante wünschen, in der das jeweilige Tiergesicht vielleicht in hellem Grau vorgezeichnet ist und einfach ausgemalt werden kann – für ein schönes Ergebnis und weniger Frust.
Außerdem wäre eine Lösung für den Verschluss der Brustbeutel toll. Die stehen nämlich leider ziemlich ab, was irgendwie unpraktisch ist und nicht so schön aussieht. Wenn man sowieso eine Kam-Snap-Zange zuhause hat, kann man vielleicht einfach einen KamSnap ergänzen. Für die Fotos habe ich die Kordeln auf der Rückseite verknotet, damit die Klappen der Brustbeutel geschlossen bleiben.

#12von12 bzw 9von12 und Stöckchen-Wirrwarr.

Heute ist irgendwie nicht mein Tag, weswegen  ich das diesmonatige #12von12, das wie immer von Caro von DraußenNurKännchen gehostet wird, nicht bis zum Ende durchziehen konnte. Die 9 Fotos, die ich geschafft habe, will ich euch aber trotzdem nicht vorenthalten. Und als kleines Trostpflaster will ich noch die Fragen des Liebster-Awards, mit dem Ramona mich beehrt hat, endlich mal beantworten. Ein Blogposting, so wirr wie meine aktuelle Verfassung.

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Der Tag fing schon scheiße an. Nämlich, wie so oft,  nach nur 5 Stunden und 5 Minuten Schlaf (2x wach, 8x ruhelos, sagt meine fitbit-App) um kurz nach 5 Uhr mit einem quietschfidelen Mädchen. Ich liebe meinen kürzlich erstandenen Aktivitätstracker* sehr; leider weiß ich jetzt auch sehr genau, wie viel zu kurz und zu schlecht mein Schlaf ausfällt. Und das schon seit Jahren. Die Nachtaktivität des Mädchens ist eine schlauchende Angelegenheit.

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Vielleicht hilft Wassermelone zum Frühstück. Draußen leider Sturm und Regen, die Jungs haben keine Lust auf eine Waldwanderung und füllen Ihre Zeit lieber mit dem Ausfüllen von Freundschaftsbüchern und dem bemalen von Geburtstagseinladungen. Am späten Vormittag raffe ich mich auf und gehe ins Fitnessstudio. Ein Stündchen Cardio. Danach bin ich, wie immer knallrot und vollkommen schweißdurchtränkt – kommt auf diesem Foto leider nur zu einem Bruchteil seiner gesamten Schönheit zur Geltung. Was ich cool finde: Ich kann mit der Energie, die ich auf dem Crosstrainer bzw. dem Laufband erzeuge, meinen uralten iPod aufladen.

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Natürlich darf an einem Trainingstag ein #shoesatthegym-Foto nicht fehlen. Bei jedem Besuch des Fitnessstudios fotografiere ich ein anderes Paar herumstehender Schuhe. Warum? Weil ich es kann. Ich mag Schuhe, ich finde es spannend, was für Exemplare aller Stilrichtungen man dort so findet. Ich möchte die Regelmäßigkeit meiner Gym-Besuche gern irgendwie dokumentieren, habe aber keine Lust, jedes Mal in Trainingsklamotten vor dem Spiegel zu posieren. Wieder Zuhause angekommen gehe ich duschen und mache mich dann an ein sonntägliches spätes Mittagessen. Aus dem einzelnen Komponenten, die Anfangs größtenteils noch sehr weiß aussehen…

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…wird wenig später etwas sehr schwarzes. Scharfer Tofu nach Ottolenghi. Danach wird mir plötzlich schlecht. Zuviel Sojasoße? Zu große Portion? Ich lege mich ins Bett und dämmere die nächsten drei Stunden so vor mich hin, während der Mann den Haushalt und die Kinder schaukelt. Es war leider ein fieser Migräne-Anfall, der auch jetzt gerade nur mit einem starken Medikament einigermaßen auszuhalten ist. Daher endet mein diesmonatiges #12von12 hier. Den Rest des Abends werde ich mit ein bisschen English-Paper-Piecing auf dem Sofa verbringen und dann früh ins Bett gehen.

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Vorher aber, wie versprochen, noch die Antworten auf Ramonas Fragen:

  1. Süß oder herzhaft – welcher Frühstückstyp bist du?
    Wenn überhaupt Frühstück, dann definitiv süß – aber eher in der Form von frischem Obst mit Datteln oder Rosinen und Nüssen, oder ab und zu mal einem Müesli. Was ich gar nicht mag, sind süße Brotaufstriche wie Marmelade oder Schokocreme, und Oatmeals und kalte und warme Frühstücksbreie aller Art mag ich auch nicht.
  2. Wenn du mich treffen könntest, wie/wo würdest du den Tag mit mir verbringen wollen?
    Vielleicht bei irgendeiner Art kreativem Workshop-Wochendende.
  3. Spielst du ein Instrument? Wenn ja, welches?
    Ein paar Töne auf der Blockflöte kriege ich noch hin, ansonsten geht da nicht viel. Ich kann nicht mal Noten lesen.
  4. Womit hast du als Schulkind deine Freizeit verbracht?
    In der Grundschulzeit war ich vor allem draußen. Habe entweder mit Freunden und Freundinnen gespielt, bin stundenlang durch die umliegenden Wälder gestreift, oder habe auf den Bauernhöfen in der Nähe beim abendlichen Stalldienst geholfen.
  5. Wieviele Paar Schuhe besitzt du?
    2x das gleiche Paar Grünbein Schnürstiefel*in Petrol und dunkelrot, 1 Paar uralte Entenschuhe für Dreckwetter, 1 Paar Chucks, 1 Paar Mary Janes, 1 Paar Birkenstock Kairo*, und ein paar Sportschuhe. Mindestens 3 Paar davon sind aber total runtergerockt und müssen demnächst mal ersetzt werden.
  6. Hose oder Rock?
    Definitiv Rock!
  7. Was hat dich überrascht?
    Ich mich selbst.
  8. Was ist deine größte Herausforderung im Alltag?
    Arbeit und Kinder unter einen Hut zu kriegen, vor allem in den Ferien (klappt viel zu oft leider nicht).
  9. Welche Themen beschäftigen dich gerade? Worüber liest du/sammelst du Informationen?
    Allerhand beruflich-rechtliches und steuerliches, Dinge über Verhinderungspflege, Eltern-Kind-Kuren und Rehas für Kinder mit Behinderung, Ernährungs- und Sportwissenschaftliches und der Psychologie meines Essverhaltens.
  10. Was gibt es heute zum Abendessen?
    Heute gab es scharfen Tofu nach Ottolenghi.
  11. Welche Musik empfiehlst du mir, mal reinzuhören?
    La Brass Banda (für die zünftige Bayerischkeit), Blood Red Shoes und natürlich Sookee.

Die Regeln besagen: Verlinke die Person, die dich nominiert hat. Beantworte die 11 Fragen, die dir gestellt wurden. Nominiere 5-11 Blogs und teile ihnen mit, dass sie nominiert wurden. Denke dir für deine Nominierten 11 Fragen aus.

Also gut, ich nominiere:

Mareice
Anita
Pia
Pias Tochter Anne
Julia
Sue
Caro
marina
.
..und falls man auch instagram-Streams nominieren kann, dann auch:

matschhaus
kleezeit
nordseekinder

…und meine Fragen lauten:

1. Wenn du einen Gutschein bekämst, irgendetwas in deinem näheren Umfeld (z.B. deiner Arbeitssstelle, deiner Familie oder der Schule deiner Kinder) Verändern zu können, wofür würdest du ihn einsetzen?
2. Was ist dein größter, zumindest theoretisch umsetzbarer Traum? Hast du ihn dir schon verwirklicht?
3. Wie motivierst du dich dazu, etwas langfristig durchzuziehen?
4. Was würdest du dir wünschen, von mir genäht zu bekommen?
5. Magst du es eher einfach, oder eher luxuriös?
6. Welche besondere Reise würdest du gerne mal machen?
7. Wovon kannst du gerade nicht genug bekommen?
8. Welches Gericht ist echtes Soulfood für dich?
9. Bei was tut es auch die Billigversion und wo sollte man auf keinen Fall sparen?
10. Was hast du dir zuletzt gegönnt?
11. Worauf freust du dich in der kommenden Woche?

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Links zum Wochenende: Kindheitsgeräusche, #teamginalisa, 4 Minuten Augenkontakt, Christiane Nöstlinger.

Jeden Freitag zeige ich euch hier, was mir in letzter Zeit im Internet so interessantes vor die Füße geschwemmt wurde. Thematisch völlig durchmischt, aber immer mehr oder weniger stark politisch geprägt.

Das läuten der Kirchturmglocken, an dem man tatsächlich die Uhrzeit erhören konnte (jede Viertelstunde ein Schlag). Die Sense, die durchs Gras schwingt. Muhende Kühe. Traktoren. Was sind die Geräusche aus eurer Kindheit?

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Laut einer Studie sorgen vier Minuten direkten Augenkontaktes dafür, dass wir uns in unser Gegenüber verlieben. Was passiert, wenn Europäer und geflüchtete Menschen einander vier Minuten lang in die Augen schauen?

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Die Aktion Mensch ist mittlerweile leider eine Organisation von nur noch zweifelhaftem Ruf. Weil sie immer wieder Statements herausbringt und Programme unterstützt, die nicht im Sinne von Menschen mit Behinderung sind – so zum Beispiel die wirklich gruselige ABA-Therapie für Menschen mit Autismus. Dennoch hat mich dieses Video hier, in dem Kinder Körperprothesen und Menschen, die sie benutzen, kennenlernen, letzte Woche sehr berührt.

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profil: In aktuellen Pädagogikdebatten wird häufig der Ruf nach mehr Autorität für Kinder laut. Wie haben Sie Ihre Töchter erzogen?

Nöstlinger: Gar nicht. Ich habe mich nur manchmal zur Wehr gesetzt. Es sind dabei zwei herrliche Weiber entstanden. (…) Unsere älteste, die Barbara, hat meinen Mann und mich links überholt. Für die waren wir Büttel der Bourgeoisie und Kettenhunde des Kapitals. Natürlich war man insgeheim stolz, eine so linke Tochter zu haben. Die jüngere, die Christine, hingegen war eher romantisch veranlagt. Die hat das alles nicht interessiert. Sie las Hesse und malte ihr Zimmer mit hellblauen Wölkchen aus. Man muss Kinder einfach lassen.

Viel geschnunzelt und manchmal laut gelacht habe ich beim Interview der österreichischen Kinderbuchautorin Christiane Nöstlinger im profil.

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IMG_20160607_123419Wo wir gerade bei österreichischen Zeitschriften sind: Das Kleidchen des kleinen Sohns hat es bis ins europäische Ausland geschafft und wurde in Österreich in der Welt der Frau veröffentlicht. Bei uns ist eine Zeitschrift mit dem gleichen Titel ein Klatschblatt für die Generation 50+, dort ist es ein ziemlich cooles feministisches Magazin mit generischem Femininum und so.

 

 

 

 

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Nächsten Monat habe ich schon wieder Geburtstag und werde 35 Jahre alt. Ich habe mich schonmal damit beschäftigt, was man in meinem Alter dann noch so tragen kann und sollte, und was nicht. Diesen Artikel fand ich dabei ziemlich hilfreich, und den kann ich genau so unterschreiben.

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(CN/TW: Vergewaltigung, sexualisierte Gewalt gegen Frauen)

Ich bin #teamginalisa und ich hoffe sehr, ihr seid es auch. Gina-Lisa „Zack! Die Bohne!“ Lohfink, irgendwann mal Kandidatin bei GNTM war, ist höchstwahrscheinlich mit K.O.-Tropfen handlungsunfähig gemacht und vergewaltigt worden. Die Klage wurde abgewiesen, die Vergewaltigung nicht anerkannt. Statt dessen steht sie nun selbst wegen angeblich übler Nachrede vor Gericht. Eine absurde Ungerechtigkeit, die mich irre wütend macht. Denn:

„Die Berichterstattung legt noch einen anderen Missstand offen – einen in unserer Gesellschaft. Es gab viele Schlagzeilen, die infrage gestellt haben, ob Gina Lisa, die immer zeigte, dass sie gern Sex hat, überhaupt vergewaltigt worden sein könne. Der Tenor hierbei: Wer schon mal Sexvideos gedreht hat und sich offenherzig präsentiert, ist selbst Schuld. Was für ein menschenverachtendes Denkmuster. Egal, welche Geschichte eine Frau hat, egal ob sie Pornostar, Sexarbeiterin, leicht bekleidet oder betrunken ist, eine Vergewaltigung ist eine Vergewaltigung. Und jede Frau hat das Recht „Nein“ zu sagen! Egal, wie oft sie vorher vielleicht „Ja“ gesagt hat. Eine Gesellschaft, die das nicht akzeptiert und unterstützt, ist eine Gefahr für all die Frauen, die Opfer einer Vergewaltigung werden.“

Helen Hahne bei Edition F: Warum wir alle zu Gina-Lisa halten sollten.

„Eine Frau, die immer wieder dieselben Worte sagt: „Hör auf.“ Was will mir die WELT mit diesem Artikel sagen? Dass, wenn eine Frau mehrfach „Hör auf“ sagt, es wichtig ist zu wissen dass sie „für Skandale, die meisten selbst inszeniert“, steht? Dass, wenn eine Frau mehrfach „Hör auf“ sagt, es wichtig ist zu wissen dass ihre Haare „wasserstoffblond“ sind? Dass, wenn eine Frau mehrfach „Hör auf“ sagt, man wissen sollte dass sie schon mal eine Affäre mit einem bekannten Fußballer hatte und im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit auch eine Erotik-Messe promotet hat? Dass, wenn eine Frau „Hör auf“ sagt, das „nichts Ungewöhnliches“ ist, weil sie schon „häufiger ähnliche Filme gedreht und im Internet vermarktet hat“? Dass wegen all dieser Sachverhalte, wegen ihres Aussehens, ihres Lebens- und Kleidungsstils, ihrer beruflichen Tätigkeiten das „Nein“ von Gina-Lisa Lohfink weniger wert ist? Das „Nein heißt nein“ nur dann gilt, wenn… ja, wann eigentlich? Wenn eine Frau nicht wasserstoffblond gefärbte Haare hat? Wenn sie keine Erotik-Messen bewirbt?“

Shehadistan: Gina-Lisa Lohfink: Wenn ein „Hör auf!“ nichts mehr wert ist.

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Das war’s für heute, ich wünsche euch ein sonniges Wochenende!

 

Stricknadelrollen-News: Die Produktion hat begonnen! – Mit wunderschönen SnapPap-Labels und einer Verlosung!

Endlich gibt es Neuigkeiten in Sachen Stricknadelrollen! Im Januar hatte ich euch ja erzählt, dass ich wegen der großen Nachfrage plane, die Stricknadelrollen in einer Näherei anfertigen zu lassen. Nachdem die (mittlerweile wieder abgeschaffte) Interessent*innenliste erneut eine beeindruckende Länge erreicht hatte, habe ich mich dann konkret in die Planung begeben. Und wie das dann immer so ist: Manchmal dauert es ein bisschen länger, bis alle notwendigen Dinge bedacht, verhandelt und organisiert sind. Auf die  schönen Designerstoffe, die mir von einem Großhändler in Dänemark geliefert wurden, musste ich länger warten, als angekündigt; es ist außerdem gar nicht so leicht, Gummiband in schönen Farben, der richtigen Breite und guter Qualität zu vernünftigen Händler*innenkonditionen zu finden; quasi unmöglich ist das dan fast bei Seidenband. Und in allerletzter Minute habe ich mich dann nochmal für ganz andere, als die ursprünglich geplanten Web-Etiketten entschieden (aber dazu gleich mehr).

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Vor einigen Wochen war dann endlich alles beisammen und startklar. Ich habe mich mit einem Kofferraum voller Stoffballen, Vliesrollen und Materialkisten ins Freiburger Umland fahren lassen, zu der Werkstatt für Menschen mit psychischen Erkrankungen, in der diese Runde Stricknadelrollen produziert wird. Und nun sind sie endlich in der Produktion und ich kann es kaum abwarten, die erste Teillieferung zu bekommen. Das alles ist furchtbar aufregend – natürlich vertraue ich der Werkstatt und bin mir sicher, dass sie die Stricknadelrollen zu meiner absoluten Zufriedenheit nähen werden. Andererseits ist es trotzdem merkwürdig und spannend, diese Arbeit abzugeben und nicht mehr die absolute Kontrolle über den Produktionsprozess zu haben. Vor allem aber freue ich mich wahnsinnig drauf, die ersten Exemplare in den Händen zu halten. Denn die Stricknadelrollen versprechen, wirklich, wirklich schön zu werden. Ich habe mir mit der Stoffauswahl und -zusammenstellung viel Mühe gegeben und denke, dass da für jeden Geschmack was dabei sein wird. Eine Auswahl der Zusammenstellungen von Außen- und Innenstoffen, Gummi- und Seidenbandfarbe könnt ihr auf den Karten oben sehen, die ich für die Werkstatt gemacht habe. Ich finde alle Stoffe SO schön; aber besonders verliebt bin ich in den mit Frida Kahlo und einen Stoff mit bunten Dreiecken, der hier gar nicht zu sehen ist (ein bisschen Spannung muss ja noch bleiben).

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Und dann gibt es noch eine Sache, die diese Runde Stricknadelrollen zu wirklich wunderschönen Stricknadelrollen machen werden. Ein kleines Detail, das eine nicht zu verachtende Wirkung haben wird. Ich habe es oben schon einmal angekündigt: Die Labels. Ich hatte bereits Wochen vorher Webetiketten anfertigen lassen, mit denen ich aber nicht so richtig zufrieden war. Jetzt habe ich hier 1000 Webetiketten rumliegen, die ich doof finde. Aber naja, um sie auf die Innenseiten selbstgemachter Kleidung zu nähen, werden sie reichen. Für die Stricknadelrollen musste aber auf jeden Fall was anderes her, denn hier wollte ich keine blöden Kompromisse machen. Auf der creativa im März habe ich Elke Dohmann, Marketingleiterin bei Dortex kennengelernt. Dortex sitzt in Dortmund und macht, neben Web- und Drucketiketten, wunderschöne lasergravierte Etiketten auf Holz, Leder und SnapPap. In die SnapPap-Etiketten habe ich mich natürlich gleich sehr verliebt; die Muster, die sie dabei hatten, waren einfach perfekt in jeder Hinsicht. Super Material, tolle Optionen bzgl. Form und vorgearbeitetet Löcher, und nicht zuletzt der Schriftzug, der durch die Lasergravur wunderbar crisp aussieht. Der Haken an der Sache war für mich lange, dass die Etiketten recht hochpreisig sind, und sich der Stückpreis (zumindest für meine Kalkulation) erst ab einer Bestellmenge von 500 Stück so langsam in den akzeptablen Bereich einpendelt. Letztendlich habe ich es dann einfach gemacht, weil die Stricknadelrollen mit diesen Etiketten einfach so viel schöner aussehen werden, als mit den Webetiketten. Und ich habe es nicht bereut. Die Etiketten sind SO SCHÖN geworden, und sie setzen den Ringelmiez-Schriftzug, den meine Freundin Franziska extra für mich handgelettert hat, perfekt in Szene. Momentan kann ich mir schwer vorstellen, jemals wieder andere Etiketten für mein Label zu verwenden.

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Zugegeben, Dortex-Etiketten sind, zumindest in den Varianten aus Leder, Holz oder SnapPap, wahrscheinlich nur was für Inhaber*innen von eigenen Labels, die überhaupt den Bedarf für mehrere Hundert Etiketten haben. Aber falls ihr dazugehört, kann ich euch versprechen: ihr werdet es nicht bereuen. Der Bestellvorgang ist auch mit einer eigenen Grafik erstaunlich leicht, und es gibt eine sehr 27495241755_24b56878da_ohilfreiche Chatmöglichkeit auf der Webseite, die einen in Echtzeit berät und unterstützt. Da sitzt tatsächlich kein doofer Bot dahinter, sondern ein echter Mensch! Die Etiketten kommen dann genau so zu euch nach Hause, wie das Vorschaubildchen verspricht.

Zweien von euch darf ich eine Freude machen, in dem ich 2 x 1 Rabattgutschein über 25 Euro (Euro, nicht Prozent!) verlosen darf. Falls du also noch einen letzten Schubs brauchst, um dir oder deinem Label solche wunderschönen Etiketten zu gönnen, darfst du mir gerne bis Freitag, den 10. Juni um 0:00 Uhr einen Kommentar unter diesem Blogposting hinterlassen (Teilahme ab 18 Jahre, der Rechtsweg ist ausgeschlossen und eine Barauszahlung nicht möglich). Viel Glück!