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Ein Geschenk für euch: 15% Rabatt auf deinen Taschenbegleiter!

Wer hier schon länger mitliest, weiß um meine schon Jahre andauernde und immer noch heiße Liebe zum roterfaden Taschenbegleiter – ich habe (unter anderem) hier mal ausfürhlich darüber geschrieben.

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Zum Relaunch meines Blogs vor mittlerweile fast 2 Jahren gab es als Einweihungsgeschenk einen Rabattcode, der damals ziemlich eingeschlagen hat – über 50 Taschenbegleiter wurden über meinen Code bestellt – und damals hatte ich noch längst nicht die Besucher*innenzahlen, wie heute. In letzter Zeit erreichten mich immer mal wieder Anfragen, ob ich von einer ähnlichen Aktion wüsste, oder ob es sowas bei mir mal wieder gäbe…
Nach kurzer Rücksprache mit roterfaden.de freue ich mich sehrsehrsehr, dass ich euch heute folgendes verkünden darf:

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Ist das nicht großartig? Nehmt es als Geschenk zum Muttertag, zum Frühlingsanfang, oder feiert euch einfach nur selbst. Wenn man schon viele Termine, ToDos, Geburtstage und andere Dinge zu koordinieren hat, dann darf man sich das ruhig mit einem schönen Kalender versüßen. Und, ganz wichtig: Tragt die frohe Kunde weit in die Welt hinaus, damit möglichst viele, die gerne einen Taschenbegleiter hätten, davon erfahren. Bitte beachtet: Der Code wird erst heute abend um 20:00 aktiv! Ich wünsche euch viel Freude mit dem Gutscheincode und hoffe, dass so viele Taschenbegleiter ein neues Zuhause finden!

Nie wieder ohne: Die Taschenbegleiter- Nachlese

14622170390_a17639ff92_kEr ist da er ist da er ist da! Endlich war auch mein Taschenbegleiter in der Post – fast 2 Wochen durfte ich mich vorfreuen, doppelt so lang, wie üblich, wenn man einen Taschenbegleiter bestellt. Kein Wunder, denn während der Rabattcode- Aktion zum Relaunch meines Blogs gingen sage und schreibe 50 (in Worten: FÜNFZIG!) Bestellungen bei Roterfaden ein – die meisten davon für Taschenbegleiter. Ich sag mal so: Ups, ich glaube, ich habe einen kleinen Hype ausgelöst. Völlig zurecht! Der Taschenbegleiter ist einfach unschlagbar toll. Und weil ich für Dinge, von denen ich überzeugt bin, gerne Werbung mache, findet ihr den Roterfaden– Stempel jetzt auch in meiner Sidebar.

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Aber jetzt zu meinem neuen Schätzchen: neben meinem Alltagsplanungs- Taschenbegleiter, über den ich hier bereits ausführlich schrieb, habe ich mir dann doch noch einen zweiten gegönnt. Diesmal in DIN-A-4 – ich hatte das Glück das wirklich allerletzte Exemplar in rotem Tanzboden zu erwischen. Innen ist er hellgrau, und befüllt habe ich ihn mit Klarsichthüllen und zwei dicken, französischen Heften. Eins als Auftragsbuch, eins als Skizzenbuch. Ich bin gespannt, wie er sich im Alltag bewährt, und werde bestimmt nochmal berichten, wenn er sich hier etwas eingelebt hat.

Und jetzt zu euch: 50 Bestellungen habt ihr getätigt!  Viele von euch haben ein Blog oder einen Instagram- Account, auf dem sie ihren neuen Begleiter gezeigt haben. Weil ich super neugierig auf andere Taschenbegleiter bin, und damit alle was von der Freude haben, habe ich hier so ein Link- Dings installiert, mit dem ihr euren Blogartikel oder euer Instagram- Foto teilen könnt. Ihr kennt das von anderen Aktionen auf diversen Blogs.


Ohne geht nicht mehr – mein Taschenbegleiter.

14420372838_536b070775_k Seit zwei Jahren habe ich nun schon meinen Taschenbegleiter von Roter Faden. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass das eine der besten Anschaffungen der letzten Jahre war. Ramona will schon seit längerer Zeit wissen, wie ich den Taschenbegleiter im Alltag nutze, und jetzt endlich kann ich euch das mal zeigen.Was gibt’s denn daran zu zeigen, wie man einen Kalender nutzt? Nunja, eine ganze Menge. Man könnte sogar fast eine Wissenschaft draus machen, oder zumindest einen halben Papeterieladen für unterwegs, wenn man sich spaßeshalber mal diese ganzen schicken filofaxing- Videos auf youtubeanschaut. Eine Parallelwelt für sich. Ihr dürft euch gerne selbst darin verlieren; als anschauliches Beispiel zeige ich euch mal das hier:

Um also im passenden Jargon zu bleiben, zeige ich euch jetzt mal mein Taschenbegleiter- Setup. In meinem Taschenbegleiter ist es nicht so schön bunt, aber etwas habe ich mir probehalber von den filofax- Frauen doch abgeschaut: Ganz vorne drin befinden sich neben einem äußerst praktischen Notizblock (Einkauf, mal eben schnell wem eine Internet- oder Mailadresse aufschreiben) ein paar niedliche bunte sticky notes. Ich nutze sie manchmal, wenn meine eigentlichen Kalendernotizen zwischen zu krakelig geworden sind, um den Termin oder was auch immer nochmal ordentlich drüberzubappen. Manchmal nutze ich sie, um etwas wichtiges optisch vom Rest abzusetzen, damit ich es auch bestimmt nicht vergesse. Auch Büroklammern immer dabeizuhaben, hat sich schon oft als nützlich erwiesen.

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Dann kommt der wichtigste Teil: Der Kalender.  Ich lege den Taschenbegleiter auf die Rezeptionstheke, wenn ich mit der Physio- Sekretärin neue Termine ausmache, ich krakle in der Straßenbahn plötzliche Gedankenblitze oder Infos aus zwischendurch gelesenen Jobmails rein. Der Taschenbegleiter ist quasi mein portables Gehirn und begleitet mich überall hin. Entsprechend hat er auch schon eine Patina bekommen aus einem kleinen Fleck und ein paar Kratzern im Leder. Das gehört so.
Zuhause liegt er unter der Woche meist an einer bestimmten Ecke der Küchenarbeitsfläche, und wenn dann das Telefon klingelt und sich ein bestehender Termin ändert, oder sich ein neuer ergibt (beides kommt ziemlich häufig vor), dann kritzele ich das meist so im vorbeigehen schnell in den Kalender. Man denkt es sich schon: in meinem Taschenbegleiter sieht es mitunter recht wüst aus. Zu so einem schicken, bunten Video fehlen mir eh die passenden Fingernägel taugt er jedenfalls nicht. Hier ein paar repräsentative Beispiele:

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meistens liegt das Telefon direkt beim Taschenbegleiter

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das ist jetzt mal eine recht ordentliche Seite

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das eher nicht so *durchkritzelgeräusch*

14606363102_b26f325895_k hier eine sehr typische Seite: Telefonnummern mit der rechten Hand neben einen abzusagenden Termin gekrakelt, weil ich mit der linken, die meine Schreibhand ist, das Telefon ans Ohr halten musste (nein, andersrum geht das nicht. weird issues einer partiellen Beidhänderin). Aber hey! Der bunte Klebezettel reißt’s doch voll wieder raus, oder? ODER?

14420284488_0e99b46dbb_k 14583979226_6351594972_k Sonntagmorgens liegt der Taschenbegleiter Standardmäßig neben meinem Platz, und zwischen Croissants und veganem Aufstrich stimme ich dann mit dem Mann die nächste Woche ab. Wenn ich unter der Woche mal zwischen zwei Terminen in einem Café sitze, zücke ich auch immer als erstes den Taschenbegleiter und gehe Termine und ToDos durch. Andere Leute zücken ihr Smartphone, ich meinen Papierkalender. Aus mir wird einfach keine digitale Wischfingerelfe mehr.

Auf den Kalenderteil folgt das Notizbuch. Darin habe ich monatelang den Gewichtsverlauf des Mädchens dokumentiert. Ansonsten finden sich darin kryptische Stricknotizen, vorbereitende Notizen für Arzttermine, Ideen für Geburtstagsgeschenke und dergleichen.

14604933194_960f363ef4_k Gold wert sind die Klarsichthüllen, die in der dritten Klammer meines Taschenbegleiters klemmen. Rezepte, Überweisungen, Terminzettel, Paketquittungen, Sockenstricktabelle…eben alles kleinteilige, was nicht verloren gehen soll. Auch ein paar Exemplare meiner Lieblingspostkarte habe ich immer dabei. Es gibt öfter mal eine Gelegenheit, einfach spontan eine davon zu verschenken. Ganz hinten habe ich auch immer ein paar ringelmiez- Karten dabei.

Der Kalender fürs nächste Jahr ist schon bestellt, und da werde ich dann mal ein anderes Layout und die neuen ToDo- Listen von Roter Faden ausprobieren (nein, ich werde nicht von denen bezahlt und ich kriege auch nichts umsonst. LEIDER!).

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Nach wie vor gilt für Menschen, die ähnlich papierbegeistert sind, wie ich: So ein Taschenbegleiter ist echt eine tolle Sache. Das perfekte Ordnungssystem, superflexibel und universell durch die Klammern und die DIN- Formate. Kurz: er ist seinen Preis wirklich wert. Ich möchte ihn nicht mehr missen.

EDIT: Für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich einen Taschenbegleiter zu kaufen, wird es nächste Woche hier einen Rabattcode geben. Stay tuned! :)

Links zum Wochenende: Zitronenvielfalt, Invasive Geburtshilfe, Regelschmerzen einfach ausknipsen u.a.

Endlich mal wieder Wochenend-Links! Alles, was mir in letzter Zeit im Internet so interessantes vor die Füße geschwemmt wurde. Thematisch völlig durchmischt, aber immer mehr oder weniger stark politisch geprägt.

Jedes Mal, wenn ich dran vorbeilaufe, ärgere ich mich über diese eine saublöde Discounter-Werbung: „Einfach, weil man keine zehn Sorten Zitronen braucht, sondern einfach nur Zitronen“. Katharina Seiser, Autorin mehrerer Kochbücher, erklärt, warum diese Aussage so wenig Sinn macht und fasst meinen Ärger wunderbar zusammen.

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Ich bin ein großer Fan von analogen Produktivitäts-Tools. Ich liebe meinen Taschenbegleiter und mein Kanban-Board mit der Planung meiner beruflichen Tasks im Nähatelier. Digital kann ich in dieser Hinsicht einfach nicht, ich habe es mehrfach probiert, aber es taugt mir nicht. Momentan bin ich Feuer und Flamme für dieses einfache und geniale Bullet-Journaling-System, für das man einfach nur ein Blankobuch und einen Stift braucht.

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Der wohl crazyste Dachgarten, den wir jemals gesehen haben werden. Das da auf dem ersten Bild ist kein alter Bauernhof. Sondern ein Kleingarten auf dem Dach eines mehrstöckigen Hauses.

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Kein leichter Text, aber ein verflucht guter: Why is the delivery room the one place where a woman doesn’t have control over what happens to her body?

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Feministinnen-Humor: 24 Gesichtsausdrücke, die uns nur allzu bekannt vorkommen.

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Etwa alle drei Monate knocken mich Regelschmerzen so aus, dass ich ein bis zwei Tage unbrauchbar mit der Wärmflasche im Bett liege. Ich fühle mich dann manchmal richtig krank und kriege sogar Fieber. Die Schmerzen sind so stark, dass Medikamente oft gar nicht oder nicht ausreichend helfen. Jetzt bin ich gespannt auf Livia, ein nicht-invasives kleines Device, das die Schmerzsignale einfach durch pulsierende Signale unterbrechen und den Schmerz so deutlich erträglicher machen oder sogar ganz beenden soll. So richtig komfortabel stelle ich es mir nicht vor, mit so verkabelt rumzulaufen – aber es wäre allemal besser, als wegen Schmerzen gar nichts machen zu können.

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Für heute war es das mal wieder – ich hoffe, ich komme in nächster Zeit wieder regelmäßiger dazu, euch freitags mit frischen Links zu versorgen :) Habt ein schönes Wochenende!

#12von12 im April: Ein bunter Frühlingstag.

#12von12 ist jeden Monat mein Lieblingsspiel: Am jeweils 12ten des Monats macht man im Tagesverlauf 12 Fotos – und jedes Mal kommen ganz unterschiedliche Alltags- oder auch nicht so alltägliche Geschichten dabei raus. Jedes Mal wieder interessant!

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Bei uns ist heute ein ganz normaler Dienstag. Das heißt, der große geht in die Schule, der Mittlere und das Mädchen in den Kindergarten. In den ersten anderthalb Stunden des Tages bleibt zwischen wecken, Frühstück machen, duschen, wickeln, Vesperboxen packen, Streit schlichten, zur Eile antreiben, Sachen packen, spielen und Bekleidungsdiskussionen keine Zeit für Fotos. Das erste knipse ich, als ich mit dem Mädchen an der Straße stehe und wir zusammen auf das Kindergarten-Taxi warten. Das Mädchen hüpft und klatscht schon vor Freude, wenn sie den Bus nur sieht. Sie liebt ihren Kindergarten, es geht ihr so gut da und ich bin sehr froh, dass wir einen Platz in dieser Einrichtung bekommen haben. Die Jungs warten noch mit, bis der Mann sie aufpickt und sie mit den Rädern zur Schule bzw. zum Kindergarten des kleinen Sohns fahren.

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Wenn der Kindergartenbus um die Ecke biegt, liegt ein komplett kinderfreier Vormittag vor mir. Daran habe ich mich noch immer nicht ganz gewöhnt. 5,5 Stunden ganz alleine. Fühlt sich nach über 7 Jahren, in denen ich immer mindestens ein Kind zuhause hatte, total abgefahren an. Auch noch nach 1,5 Monaten, die das Mädchen jetzt schon alleine in den Kindergarten geht. Ich sortiere Post, überweise Rechnungen, beantworte Mails, trage Termine ein. Und finde in meinem Taschenbegleiter ein Zitat, das ich neulich irgendwo las und abschreiben musste. Danach steht ein bisschen Arbeit an – unter der Maschine befindet sich bereits das zweite Quilt Top für den zweiten der beiden Schwestern-Quilts.

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Anschließend mache ich mich ein bisschen stadtfein – heute ganz in grau, schwarz und petrol (und mit einer Kette von frau sieben). Ich kann mir einfach eine Tasche umhängen und das Haus verlassen – ohne Rehabuggy, ohne Essen, Windeln oder sonstiges Unterwegs-Equipment; ich kann jede Bahn nehmen, egal ob sie ein Niederflur-Abteil hat, oder nicht. Ich kann hingehen, wo ich will, ohne auf Kinderfreundlichkeit oder Kinderlaunen achten zu müssen. Wie lange es wohl noch dauert, bis ich mich daran wieder gewöhnt habe?

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Auf dem weg zur Straßenbahnhaltestelle rette ich einen Regenwurm vom Fußweg ins feuchte Gras. Mein Ziel ist der Quilt Star, wo ich schon viel zu lange nicht mehr war. Ich bin auf der Suche nach Stoffen mit coolen pattern repeats für meinen LaPassacaglia-Quilt (dazu bald mehr). Und natürlich werde ich fündig. Ich liebe diesen Laden!

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Anschließend muss ich noch in die Drogerie, zum Bäcker, und wenn ich schonmal alleine in der Stadt bin, natürlich auch Sushi essen. Als ich den Laden 10 Minuten vor Öffnungszeit betrete, ist das Running Sushi noch ziemlich leer. So sieht es sonst nur aus, nachdem ich da gegessen habe. Okay, nicht ganz.

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Kaum wieder zuhause angekommen, klingelt der Heizungsmonteur. Ich hatte total vergessen, dass der heute alle Heizungs…ablese….dings…kästchen umprogrammieren wollte. Glück gehabt! Es kniet minutenlang vor unserer schlafenden Minzekatze und krault sie, und erzählt mir von seiner 18 Jahre alten Katze, die dann leider gestorben ist, was ihn immer noch sehr traurig macht. Ich erzähle ihm von all den Katzen im Tierheim und setze ihm so vielleicht einen Floh ins Ohr.

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Um kurz nach zwei kommt das Mädchen aus dem Kindergarten wieder. Heute war sie zum allerersten Mal in der Reittherapie, worum ich sie hart beneide. Anscheinend hat es ihr super gefallen; sie kommt immer glücklich strahlend aus dem Kindergarten wieder, aber heute war sie ganz besonders gut drauf.

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Ich mache den Kindern einen Snack zum Mittagessen, danach gibt es Schokocroissants für alle. Nachmittags produziere ich ein Tutorial und arbeite an den Schwesternquilts weiter, telefoniere mit Lektorin, Näherei und anderen Eltern, während das Mädchen schläft und die Kinder malen. Der Kater bringt eine Maus, was insofern noch immer eine Attrraktion ist, da er seine Beute immer noch halb lebendig anschleppt. Sie zappelt noch und manchmal fiept das arme Vieh, während der Kater es dann verspeist…urgs. Und dann sind 12 Fotos plötzlich schon voll und der Rest des Tages passt nicht mehr in das Format dieses Mems. Andere 12von12s, vielleicht auch von Menschen, vielleicht auch von Menschen, die sparsamer mit ihren 12 Fotos umgegangen sind und den Tag bis in den Abend hinein dokumentiert haben, gibt es, wie jedes Mal, bei Caro von draußennurkännchen zu sehen.