Frohes Hasenfest!

frohes hasenfest!

frohes hasenfest!

frohes hasenfest!

Ich wünsche euch ein schönes, gemütliches Hasenfest mit allem, was für euch dazu gehört. Bei uns sind 2/5 der Familie für ein verlängertes Wochenende ausgeflogen und ich genieße die angenehm ruhige Zeit mit dem großen Sohn und der Tochter alleine daheim. Macht es euch schön!

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Unsere Küche.

rage denkt über Küchen nach. Und Ramona auch. Genauer gesagt: Über reduzierte Küchen. Genau mein Thema, irgendwie. Denn ich finde eine Küche umso perfekter, mit je weniger Gerätschaften und Extras sie auskommt.

Lange Zeit mochte ich immer schicke, hübsche, gut ausgestattete Wohnküchen am liebsten. Ich hab immer schon gerne Kochsendungen geguckt, und fand den ganzen Schnickeldi, den die TV- Köche in ihren gestylten Studioküchen hatten, toll. Einer hatte so ein schweres, gusseisernes Gitter, dass er mit einem Flaschenzug von der Studiodecke runterlassen konnte, da hingen an Fleischerhaken Pfannen und Töpfe dran und obendrauf standen Kräutertöpfe – fand ich super stylisch.
Heute sind sog. “moderne” Küchen überhaupt nichts mehr für mich. Mit etwa 19 begann ich, mir den Großteil meines Lebensunterhaltes als Küchenhilfe in einer Kneipenküche zu verdienen. Das war eine sehr kleine Gastroküche, in der alles so angeordnet sein musste, dass es im größten Stress perfekt funktionierte. Jedes Schnickeldi hätte da im Weg gestanden. Alles, was dreckig werden konnte, musste am Ende jeder Schicht sorgfältig saubergemacht werden – nachts zwischen halb 12 und halb 1, nachdem man 5 Stunden auf Hochtouren gekocht, angerichtet, gespült, geschnippelt, geschwitzt hat. Die Jahre in dieser Gastroküche haben meinen Blick auf das, was eine gut organisierte, gut funktionierende Küche ausmacht, was man in einer Küche wirklich braucht, und was nicht, nachhaltig verändert.

küche.

Die perfekteste Küche, die ich bisher hatte, war wohl die in meiner ehemaligen Studentinnenbude – 90 cm breit, 2 Kochplatten, eine winzige Spüle. Mit Hilfe eines Servierwagens um ein bisschen Arbeitsfläche und einen externen Backofen erweitert. Für meine damaligen Bedürfnisse war ich Wunschlos glücklich.

Heute, mit einer 5-köpfigen Familie darf es dann doch gerne ein bisschen größer sein. Aber reduziert und gut organisiert mag ich es immer noch. Okay – so richtig reduziert sieht das hier auf den Bildern nicht aus. Aber man darf darunter vielleicht auch nicht das verstehen, was man bei Pinterest dazu findet. Eine reduzierte Küche bedeutet für mich nicht, leblose Schrank-Klötze rumstehen und alle Arbeitsflächen immer perfekt frei und spiegelglatt zu haben. Ernsthaft: In so einer Küche wird doch nicht wirklich gelebt, oder?
Eine reduzierte Küche ist nach meinem Verständnis eine, in der ich nur das habe, was ich wirklich brauche, und das möglichst sinnvoll sortiert und angeordnet. Ich brauche für unsere Familie einen ganz großen, einen mittleren, und zwei kleine Töpfe. Eine Salatschüssel, zwei Backschüsseln. Eine große und eine kleine Pfanne. Ein gutes Kochmesser. Ich brauche einen guten Pürierstab, Gärkörbchen, einen Wasserkocher. Ich brauche keine Mikrowelle, keinen Mixer, keinen Thermomix. Keine Brotbackmaschine, keine Küchenmaschine, keine Brotschneidemaschine. Keinen Fläschchenwärmer und keinen elektrischen Dosenöffner, kein Abtropfgestell.

Über unseren Küchen- Umbau habe ich ja vor einigen Monaten schon geschrieben. Teuer war unsere Küche nicht. Die Fliesen und den Boden hat die Vermieterin übernommen. Wir haben die GEA- Regale gekauft (beide zusammen ca. 480 Euro), neue Fronten für den alten Eck- Unterschrank, eine Dunstabzugshaube plus Schränkchen drüber (insgesamt ca. 180 Euro), die Hängeregale (90 Euro), die rot gemusterten Porzellanknäufe (15 Euro) und je einen Eimer weiße und rote Farbe (ca. 35 Euro). Die Arbeitsplatte, Elektrogeräte, Unterschränke haben wir weiterverwendet. Macht insgesamt 800 Euro; das finde ich noch relativ low budget für eine Küche, die den Anforderungen einer Familie mit 3 Kindern gerecht werden muss. Mittlerweile ist unsere Küche etwas eingewohnt und sieht so aus:

our kitchen.

our kitchen.

our kitchen.

our kitchen.

our kitchen.

our kitchen.

Auf der Fensterbank wird Kresse gezogen, steht eine Schale mit Zitronen, Milchpulver und Spezialnahrung fürs Mädchen, und der Wasserkocher. In der Ecke zwischen Spüle und Herd steht ein Regal mit Öl, Essig, Kochwein, Sojasoßen etc – und auf diesem Foto gerade auch noch die ausgespülten Kindergartenflaschen unserer Jungs. Ja, da steht runterzubringender Bio- Müll auf der Arbeitsfläche. Und ja, das ist abtropfendes Geschirr auf dem Cerankochfeld. Aber in dieser Küche ist einfach immer irgendwas los; so einen sterilen, perfekt aufgeräumten Idealzustand, wie ich ihn auf anderen Blogs oft bestaune, gibt es hier praktisch nicht. Ein paar Bilder sind dazugekommen; wir haben ein weiteres, kleines Gast-auf-Erden gekauft. Obendrauf hat der Mann seine eigene Ecke zum Kaffee kochen – er braucht dazu keine Maschine, sondern macht das am liebsten mit einem Handfilter. An der Hakenleiste unter dem Regal hängen normalerweise lauter bunte Kaffeetassen; die sind hier gerade fast alle in der Spülmaschine.

our kitchen.

our kitchen.

Der Gast auf Erden ist übrigens das beste vorstellbare Küchenmöbel. Noch nie fand ich es so einfach, den Überblick über unsere Vorräte zu haben. Mangels schwer zugänglichen Hängeschrankfächern können keine angebrochenen Vorratstüten mehr ins Küchenschranknirwana abrutschen und zu Mottenhorten werden.  Ich liebe die Schublade mit unseren Gewürzen. Und auch der Plastikboxen- Stash war noch nie so übersichtlich – in einer Schublade sind die Boxen, in der darunter die Deckel. In der Kochbesteck- Schublade liegt alles wild durcheinander – aber meistens findet man das gesuchte Utensil doch sofort. Und wenn nicht, kann man einfach die ganze Pappkiste aus dem regal rausnehmen und auf der Arbeitsfläche durchwühlen. Ist sehr selten notwendig, aber mit einer “richtigen” Schublade halt nicht so leicht zu machen. Mir gefällt halt auch die Optik- es wirkt so improviesiert, ist aber so gut durchdacht und funktioniert eben einfach. Und wenn eine der Pappkisten- Schubladen dreckig ist, tauscht man sie halt gegen eine neue aus.

our kitchen.

Eigentlich ist unsere Küche für meinen Geschmack so schon zu überladen. Das Regal über der Spüle ist mir zu kruschtelig, die Fensterbank hätte ich auch gerne leerer. Aber momentan geht es nicht anders. So, wie es jetzt ist, ist unsere Küche so reduziert wie möglich. Ich habe alles, was ich täglich brauche, blind griffbereit, und alles hat seinen Platz. Ich habe über alles den perfekten Überblick. Die Ordnung darin funktioniert. Und seit unsere Küche nach ihrer Rundum- Erneuerungskur so viel freundlicher und schöner aussieht, halte ich mich ungefähr 10 mal so gerne in ihr auf.

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Neues von Balkonien.

Etwas, das ich diesen Sommer gerne wieder haben möchte, ist ein schöner Balkon. Wir haben zwei Balkone, wovon aber eigentlich nur einer zum drauf rumsitzen und es schön haben genutzt wird. Der andere Balkon dient mehr so zum werkeln, und das ganze Balkon- Equipment (Pötte, Blumenerde, etc) und unser gelber Sack steht da. Traditionell stehen da auch immer die Tomatenpflanzen; es gab Sommer hier, da hatten wir täglich die schönste und üppigste Auswahl an Tomaten, ohne ein einziges Mal welche kaufen zu müssen.

[365-229] snacky.

Die Zierpflanzen und Kräuter stehen dann eher drüben auf dem schönen Balkon.
In den letzten Jahren hatte ich immer einen recht hübschen Balkon, den ich sehr gerne mochte. Weil unsere Balkone fast den ganzen Tag ungeschützt der prallen Sonne ausgesetzt sind, muss ich sehr genau gucken, was da gut wachsen kann. Viele Gemüsesorten gehen super, meine geliebten tränenden Herzen leider nicht. In den letzten Jahren hatte ich neben Tomaten immer viele Kräuter, ein paar ausgewählte Zierpflanzen (am liebsten mehrjährige), und zwischendrin hier und da ein paar Sonnenblumen und bunte Blümchen für die Bienen. Andere Sachen, beispielsweise Salate und Erdbeeren, haben sich nicht so bewährt. Der Salat zieht superschnell Blattläuse an, die dann schneller alles weggefressen haben, als ich es retten oder selbst essen kann. Erdbeeren schmecken zwar super vom Balkon, es bilden sich aber insgesamt zu wenige aus, als dass sich der Pflegeaufwand lohnen würde. Ein paar Fotos von unserem Balkon gibt es hier zu sehen; sehr unvollständig, die schönste Blütenpracht ist da gar nicht dabei. Dann kam ein Winter mit sehr hartem Frost, in dem fast 2 Wochen lang beständig 2stellige Minusgrade hatten. Das haben meine Balkonpflanzen trotz Frostschutz nicht vertragen, und mir ist restlos alles eingegangen. Letzten Sommer habe ich aus lauter Frust dann gar nichts auf dem Balkon gemacht, aber dieses Jahr soll es da wieder grünen und blühen.
Bereits vor einigen Wochen habe ich aus Bio- Saatgut Tomatenpflänzchen angezogen. Auf facebook habe ich eine Gruppe zum tauschen von Saatgut und Pflänzchen gegründet, sie heißt seedhub. Die Idee dahinter war, dass man als urbane_r Balkongärtner_in gerne eine Vielfalt an Pflanzen auf dem Balkon haben möchte. In den Samentütchen sind dann aber immer mehr Samen drin, als man selbst verwenden kann. Warum also nicht übrige Samen gegen andere Samen, oder Setzlinge gegen andere Setzlinge tauschen, so sie Vielfalt auf dem Balkon erweitern und gleichzeitig Geld sparen? In der Gruppe ist mal mehr und mal weniger los; ich habe darüber schon Tomatensamen gegen Lavendelsamen getauscht; manche Leute machen da Sammelbestellungen bei Gärtnereien. Auch meine überzähligen Tomtanpflänzchen habe ich auf dem Wege an Freiburger Locals verschenkt und vertauscht. Auf fünf verschiedenen Freiburger Balkonen wachsen jetzt ringelmiezsche Tomaten :)

Aber zurück zu meinem Balkon. Das ist ein größeres Projekt. Bevor wir das gestartet haben, sah der Balkon so aus:

project balcony.

Am vergangenen Wochenende haben wir den Balkon von den Säcken mit alter Erde befreit – und, wie jedes Mal, auch diesmal wieder riesige, fette, Engerlinge darin gefunden. Faszinierende Viecher, aber das nur am Rande. Ich habe die ersten neu gekauften Pflanzen eingetopft, und dafür aus einem Einkaufs- Sack vom Möbelhaus zwei kleine Pflanzsäcke für Kräuter genäht.

project balcony.

project balcony.Der Mann hat Holzlatten gekauft, um daraus zusammen mit alten Regalbrettern ein treppenförmiges Pflanzenregal zu bauen. Das muss jetzt erst fertig werden, bevor es weitergehen kann.

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#12von12 im April.

Wie jeden Monat gibt es auch im April einen kleinen Einblick in unseren Alltag. Heute an einem Samstag, an dem die Eltern müde und die Kinder dafür umso fitter waren.
Das fing schon heute morgen gut an…

Danach, nicht bebildert: Mädchen sondieren, wickeln und anziehen, Einkaufszettel schreiben, Altglas zusammen räumen, Müll rausbringen, duschen, Jungs und Mann zum Einkaufen schicken.

Frühstück fürs Mädchen machen.

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Frühstück ins gierig mampfende Mädchen reinöffeln.

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Paket von Ramona annehmen.

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…und aufmachen. Pakete von Ramona sind immer, immer die allerbesten. <3

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Das Einkaufsteam kommt nach Hause und hat zum Mittagessen Burritos von the holy taco shack mitgebracht. Das Mädchen hat auch schon wieder Hunger und verdrückt den zweiten Brei des Tages.

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Mit den Jungs den Gartenmarkt entern.

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Wir haben auch fast nichts gekauft.

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Ein bisschen in Gartenerde gewühlt und mich, wie jedes Frühjahr, erneut gewundert, dass man auf zwei nicht mal besonders üppig bepflanzten Balkonen durchschnittlicher Größe locker 250 Liter Blumenerde versenken kann.

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Wieder das hungrige Mädchen gefüttert und anschließend viel Quatsch mit ihm gemacht. Dabei einen neuen Trend erfunden: Babybearding.

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Mich über meine Jungs gefreut. Wenn keiner guckt, haben sie sich doch lieb.

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Abendessen gemacht und gegessen. Dann das Mädchen sondiert und schlafen gelegt.

Mädchen sondieren und  ins bett bringen.  #12v12

…das wars für dieses Mal. All die anderen #12v12s gibt es, wie immer, bei Caro zu sehen.

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Schnipselkram.

–> Martina aka diekleinebotin hat mein Babybuch rezensiert und schon die ersten Sachen nachgenäht. Auch Tina hat schon die ersten Exemplare ausprobiert. Ich finde es superspannend zu sehen, wie viele unterschiedliche Dinge nach den Anleitungen in meinem Buch (bzw. meinen Büchern) entstehen. Wenn ihr auch schon was nachgenäht habt, schickt mir gerne Links zu Blogposts oder, falls ihr nicht bloggt, Fotos. Dann werde ich die gesammelten Werke hier gerne zeigen.

–> A propos Babybuch: verlosten Modelle sind bereits auf dem Weg zu ihren Gewinner_innen. Und einige sind bereits in unseren regen Gebrauch übergegangen. Das Mädchen liebt die Matroschka- Spieluhr. Unser Exemplar spielt die Pipi- Langstrumpf- Melodie, und sobald ich die Puppe aufziehe und ihr hinhalte, schnappt sie sie und drückt sie fest an sich. Ich könnte jedes Mal schmelzen. Auch die Lätzchen sind in täglichem Gebrauch, und die Kinderwagentasche sowieso. Wenn sie nicht am Kinderwagen hängt, steht sie vollgepackt mit Wocheneinkauf oder Picknichsachen im Babboe. Es passt wirklich eine ganze Menge rein in das gute Stück.

futtern.

einkaufen.
–> Die liebe Diestelfliege hat mir Sauerteig aus ihrer Bäckerei geschickt. Eigentlich backe ich seit ca. 5 Jahren einen Großteil unseres Brotes selbst, aber zuletzt war mir mein Sauerteig im Kühlschrank verreckt. Und es gelang mir einfach nicht, frisch angesetzten zum Laufen zu bringen. Jetzt blubbert und duftet es wieder in der Sauerteigschüssel und ich backe wieder regelmäßig Brot. Wenn man einmal damit angefangen hat, will man eigentlich fast kein gekauftes Brot mehr essen. Die allererste, noch warme Scheibe Brot mit Butter und Salz….mmmmmhm. Und besonders gerne mag ich auch Schnittlauch- und Radieschenbrote. Beides eine großartige Delikatesse.

vegetarische delikatessen.
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..und jetzt ruft schon wieder der Alltag. Aufräumen, saubermachen, Wäsche waschen, Mädchen Füttern, Einkaufen, Jungs abholen, Dinge regeln, kleinen Sohn zum Kindergeburtstag bringen, Essen machen…ihr kennt das.

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